Amazonas-Abholzung auf niedrigstem Stand seit 2014
Satellitendaten zeigen 61% weniger Rodung im Mai 2025 im Vergleich zum Vorjahr.

Der Amazonas-Regenwald ist die grüne Lunge der Erde – er speichert gigantische Mengen Kohlenstoff und beherbergt unzählige Tier- und Pflanzenarten. Doch seit Jahrzehnten wird er gerodet, vor allem für Viehweiden und Sojaplantagen. Um die Abholzung zu überwachen, setzt Brasilien ein Satellitensystem namens DETER ein, das vom Nationalen Institut für Weltraumforschung (INPE) betrieben wird. Die Satelliten liefern fast in Echtzeit Alarme, wenn Wald verschwindet.
Die aktuellen Daten zeigen einen deutlichen Rückgang: Im Mai 2025 wurden 370 Quadratkilometer Abholzung registriert – das ist ein Rückgang von 61 Prozent im Vergleich zum Mai 2024, als noch 960 Quadratkilometer gerodet wurden. Über die gesamten letzten zwölf Monate (August 2024 bis Mai 2025) summiert sich die Abholzung auf 3.182 Quadratkilometer. Das ist der niedrigste Wert für einen Zwölfmonatszeitraum seit Beginn der DETER-Aufzeichnungen im Jahr 2014.
Der Mai ist ein entscheidender Monat im Amazonas-Kalender: Er markiert oft den Übergang zur Trockenzeit, in der die Rodungen und Brände in den südlichen und östlichen Teilen des Regenwalds zunehmen. Dass die Abholzung gerade jetzt so stark gesunken ist, werten Experten als positives Signal. Allerdings warnen Klimaforscher, dass ein möglicherweise starkes El Niño – ein natürliches Klimaphänomen, das zu Trockenheit und Hitze führt – die Brandsaison in diesem Jahr trotzdem schwierig machen könnte.
Die sinkenden Zahlen sind Teil eines längeren Trends: Seit 2022 geht die Abholzung im brasilianischen Amazonas kontinuierlich zurück. Das liegt unter anderem an verstärkten Kontrollen und Umweltschutzmaßnahmen. Sollte sich der Trend fortsetzen, wäre das ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen den Klimawandel und den Verlust der Artenvielfalt.
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„Die Abholzung im Amazonas ist auf dem niedrigsten Stand seit 2014 – ein echter Grund zur Hoffnung!"
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