CATL stellt Natrium-Stromspeicher vor
Lithium-Ionen-Akkus sind teuer und ihre Rohstoffe knapp.
Der chinesische Batteriehersteller CATL hat einen neuen stationären Stromspeicher vorgestellt, der auf Natrium-Ionen-Technologie basiert. Natrium ist ein häufiges Element, das in Kochsalz vorkommt, und damit deutlich günstiger und verfügbarer als Lithium, das für herkömmliche Akkus benötigt wird. Der Speicher mit dem Namen TENER ist für den Einsatz in Stromnetzen konzipiert und soll helfen, überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen wie Solar- und Windkraft zwischenzuspeichern.
Die Ankündigung ist bedeutsam, weil die Kosten für Batteriespeicher oft als Hindernis für die Energiewende gelten. Natrium-Ionen-Batterien versprechen eine kostengünstigere Alternative, da sie auf seltene und teure Rohstoffe verzichten. CATL gibt an, dass der Speicher eine hohe Energiedichte und eine lange Lebensdauer von über 15 Jahren erreicht. Erste kommerzielle Projekte sollen noch in diesem Jahr starten.
Experten sehen darin einen wichtigen Schritt, um die Stromversorgung aus erneuerbaren Quellen zuverlässiger zu machen. Bisher scheitert die vollständige Umstellung auf Wind und Sonne oft daran, dass die Energie nicht dann anfällt, wenn sie gebraucht wird. Günstige Großspeicher könnten dieses Problem lösen. CATL ist der weltweit größte Batteriehersteller und hat mit der Natrium-Technologie einen Vorsprung vor der Konkurrenz.
Die Entwicklung zeigt, dass Innovationen in der Speichertechnik rasant voranschreiten. Sollten sich Natrium-Ionen-Batterien im großen Maßstab bewähren, könnten sie die Kosten für die Energiewende deutlich senken und den Ausbau erneuerbarer Energien weltweit beschleunigen.
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- Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Golem Science.