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klima Europa · EU

Europas Luft wird sauberer

Schwefel- und Stickoxid-Emissionen sinken jährlich um 3-5% durch Umweltpolitik

Die Luft in Europa wird sauberer. Das belegen neue Daten des EU-Klimadienstes Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS). Demnach sind die Emissionen von Schwefel- und Stickoxiden – beides Schadstoffe, die Atemwegserkrankungen und Umweltschäden verursachen – in den letzten Jahren um drei bis fünf Prozent pro Jahr gesunken. Die größten Fortschritte gab es in der Industrie und im Straßenverkehr.

Zwar gibt es regional noch Probleme mit Luftverschmutzung, doch der Gesamttrend ist positiv. „Europa macht stetige Fortschritte bei der Verbesserung der Luftqualität“, sagte Laurence Rouil, Direktorin von CAMS. Dies sei das Ergebnis anhaltender Bemühungen, die Emissionen aus Verkehr, Industrie und Haushalten zu reduzieren.

Besonders bemerkenswert: Der Verkehrssektor, der lange als Problemkind galt, stößt inzwischen weniger CO2 aus als noch vor fünf Jahren. 2024 waren es 1,05 Milliarden Tonnen, ein Rückgang um fünf Prozent gegenüber 2019. Grund ist die zunehmende Verbreitung von Elektroautos. Zwar ist der Verkehr der einzige Sektor, der heute mehr CO2 ausstößt als 1990, doch die Trendwende ist eingeleitet.

Die Daten zeigen: Umweltpolitik kann wirken. Werden Grenzwerte verschärft und saubere Technologien gefördert, verbessert sich die Luftqualität messbar. Für die Gesundheit der Europäer ist das eine gute Nachricht – denn saubere Luft senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenleiden.

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„Die Luft in Europa wird sauberer – Schwefel- und Stickoxide sinken jedes Jahr um 3-5%. Umweltpolitik wirkt also doch."

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