Infrastruktur

Neue Bojen halten Quallen von Stränden fern

Forscher entwickeln schwimmende Barriere, die Quallen ablenkt und Badegäste vor schmerzhaften Stichen schützt.

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Forscher entwickeln schwimmende Barriere, die Quallen ablenkt und Badegäste vor schmerzhaften Stichen schützt.

Jeder, der schon einmal von einer Qualle gestochen wurde, kennt das brennende Gefühl – und den Ärger. Besonders im Mittelmeer werden die Nesseltiere für Badegäste zunehmend zur Plage. Forscher der Polytechnischen Universität Valencia und der Universität Alicante haben nun eine Lösung entwickelt, die nicht nur wirkt, sondern auch die Umwelt schont.

Die Idee ist ebenso einfach wie clever: Eine schwimmende Boje erzeugt ein Muster aus Luftblasen und kontrollierten Wasserströmungen, das Quallen sanft, aber effektiv von der Küste wegleitet. Anders als Netze oder chemische Barrieren verletzt das System die Tiere nicht und beeinträchtigt auch keine anderen Meeresbewohner. Die Boje arbeitet autark mit Solarenergie und kann über Wochen ohne Wartung auskommen.

Erste Tests vor der spanischen Küste waren vielversprechend: Die Zahl der Quallen in geschützten Badezonen sank deutlich. Die Forscher arbeiten nun daran, das System für verschiedene Küstenabschnitte und Quallenarten zu optimieren. Besonders für Regionen mit starkem Tourismus könnte die Erfindung ein Segen sein – weniger Stiche bedeuten weniger Krankenhausbesuche und mehr Urlaubsqualität.

Das Projekt zeigt, dass technische Innovationen nicht immer kompliziert sein müssen. Manchmal reicht eine einfache Idee, um ein alltägliches Problem zu lösen – und das ganz ohne Chemie oder Tierleid.

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Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Phys.org.

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