Ökologie

57 Staaten planen schnellen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen

Koalition der Willigen mit 30% der globalen Energienachfrage legt Fahrplan für beschleunigte Energiewende vor

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Koalition der Willigen mit 30% der globalen Energienachfrage legt Fahrplan für beschleunigte Energiewende vor

Die London Climate Action Week begann im Juni mit einer eindringlichen Warnung von UN-Generalsekretär António Guterres: „Wir haben gerade die elf heißesten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt – und es wird noch heißer.“ Er rief dazu auf, das veraltete Entwicklungsmodell hinter sich zu lassen, das auf fossilen Brennstoffen basiert. Genau diesen Aufruf greift ein neuer Bericht auf, der während der Konferenz veröffentlicht wurde.

Der Bericht ist das Ergebnis der ersten Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, die im April im kolumbianischen Santa Marta stattfand. Gastgeber waren Kolumbien und die Niederlande. 57 Länder kamen zusammen – eine „Koalition der Willigen“, die rund 30 Prozent der weltweiten Energienachfrage und etwa 20 Prozent der globalen Energieversorgung repräsentiert. Sie alle sind entschlossen, die Nutzung von Kohle, Öl und Gas schnell zu beenden.

Die Konferenz versteht sich als Ergänzung zum offiziellen UN-Klimaprozess, der seit Jahrzehnten von großen Erdöl- und Erdgasstaaten blockiert wird. Der neue Bericht fasst die Ergebnisse von Gesprächen mit verschiedenen Interessengruppen zusammen und enthält konkrete Strategien für den Wandel. Er zeigt, dass ein schneller Ausstieg machbar ist, wenn genug Länder an einem Strang ziehen.

Der Fahrplan aus Santa Marta könnte den Druck auf die noch zögernden Nationen erhöhen. Denn die Koalition beweist: Eine Energiewende ist nicht nur notwendig, sondern auch politisch umsetzbar – wenn der Wille da ist. Für die Weltgemeinschaft ist das ein hoffnungsvolles Signal, dass der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen Fahrt aufnimmt.

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Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Mongabay.

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