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klima Afrika (mehrere Länder) · AF

Buch zeigt: Bäume retten afrikanische Städte vor der Klimakrise

34 Fallstudien aus 14 Ländern belegen: Urbane Wälder sind kein Luxus, sondern lebensnotwendig.

29. Mai 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Ein neu veröffentlichtes Buch stellt klar: Bäume sind für afrikanische Städte kein Luxus mehr, sondern eine überlebenswichtige Antwort auf Klimawandel, Artensterben und soziale Ungleichheit. Herausgegeben von Johannesburg City Parks and Zoo (JCPZ), versammelt „Urban Forests and Green Spaces in Africa: Case Studies and Lessons from Across the Continent“ 34 Fallstudien aus 14 afrikanischen Ländern. Die Beispiele reichen von der Wiederherstellung der Biodiversität in Feuchtgebieten Ruandas Hauptstadt Kigali über die Anlage von Miyawaki-Wäldern in Kenias Hauptstadt Nairobi bis zur Begrünung hitzegestresster Viertel in Simbabwes Hauptstadt Harare. Auch das Umsetzen von Affenbrotbäumen im Senegal und die Renaturierung degradierter Stadtflächen in Südafrika werden dokumentiert.

Der Sechste Sachstandsbericht des Weltklimarats IPCC, der weltweit maßgeblichsten wissenschaftlichen Klima-Abschätzung, kommt zu dem Schluss: Heiße Tage, heiße Nächte und Hitzewellen sind in ganz Afrika häufiger geworden. Zudem seien Küstenstädte durch Regenfälle und den Anstieg des Meeresspiegels zunehmend von Überschwemmungen bedroht. Vor diesem Hintergrund argumentiert das Buch, dass urbane Wälder und grüne Infrastruktur unverzichtbare Werkzeuge für die Klimaresilienz sind. Sie speichern nicht nur Kohlenstoff, sondern kühlen die Umgebung, verbessern die Luftqualität und schaffen Lebensraum für Tiere.

Ein besonders eindrucksvolles Beispiel liefert die äthiopische Stadt Bahir Dar, Hauptstadt der Region Amhara. Dort erreicht die Kronenschließung entlang einiger Hauptstraßen fast 100 Prozent – das macht Bahir Dar zu einer der am dichtesten bepflanzten Städte Afrikas. Das Buch zeigt damit, dass systematische Begrünung nicht nur technisch machbar, sondern auch gesellschaftlich transformativ ist. Es liefert Entscheidern in Kommunen, Planungsbehörden und NGOs eine handfeste Argumentationsgrundlage: Grünflächen sind Investitionen in die Zukunft – und kein optionaler Luxus.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

So erzählst du es weiter

„Bäume retten Städte in Afrika vor der Klimakrise – und das ist kein Luxus, sondern überlebenswichtig!"

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