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Catherine Bradshaw wird Dekanin der Johns Hopkins School of Education

Die renommierte Forscherin für Jugendgewaltprävention und psychische Gesundheit kehrt an die Johns Hopkins University zurück.

Beat: Gesundheit & Forschung · Peer-Review

Die Johns Hopkins University in Baltimore hat eine neue Dekanin für ihre School of Education berufen. Catherine P. Bradshaw, eine international anerkannte Forscherin und Führungspersönlichkeit, wird die Leitung der renommierten Bildungseinrichtung übernehmen. Sie tritt ihr Amt am 1. August an und wird zudem eine Professur an der School of Education sowie eine gemeinsame Berufung an der Bloomberg School of Public Health erhalten.

Bradshaw kommt von der University of Virginia, wo sie als Senior Associate Dean für Forschung und University Professor tätig war. Ihre Ernennung ist auch eine Rückkehr an die Johns Hopkins University, an der sie ihre akademische Karriere 2004 als Assistenzprofessorin begann. Sie folgt auf Dekan Christopher Morphew, der die Schule seit 2017 führte.

In einer Mitteilung an die Universitätsgemeinschaft betonte JHU-Präsident Ron Daniels, dass Bradshaw in einer Zeit des raschen Wandels im Bildungsbereich die ideale Führungspersönlichkeit sei. Ihre Vision, wissenschaftliche Exzellenz und Führungsqualitäten würden die Schule in eine sich entwickelnde Zukunft führen. Bradshaw setzte sich in einem globalen Auswahlverfahren gegen eine Reihe von Kandidaten durch.

Bradshaws Forschung konzentriert sich auf die Sicherheit von Schulen, die psychische Gesundheit von Schülern und die Prävention von Mobbing und aggressivem Verhalten. Sie hat mehr als zehn bundesweit finanzierte Studien zu schulischen Präventionsprogrammen geleitet und über 50 Millionen US-Dollar an Forschungsgeldern eingeworben. Ihre Arbeit hat die nationale Bildungspolitik auf höchster Ebene beeinflusst, unter anderem durch ihre Teilnahme an einer Konferenz im Weißen Haus zum Thema Mobbing.

Die School of Education der Johns Hopkins University zählt zu den führenden Graduiertenprogrammen für Bildung in den USA. Sie bildet jährlich rund 1.100 Studierende aus und hat ein globales Alumni-Netzwerk von über 26.000 Absolventen. Die Schule betreibt sechs national anerkannte Forschungs- und Entwicklungszentren und eine öffentliche Vertragsschule in Baltimore. Bradshaw wird die Schule in einer Zeit leiten, in der sich Pädagogen im ganzen Land mit Herausforderungen wie psychischer Gesundheit von Schülern, Schulklima und Bildungsungleichheit auseinandersetzen.

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„Eine der führenden Bildungshochschulen der USA bekommt eine neue Dekanin, die sich für psychische Gesundheit von Schülern einsetzt. Das könnte Wellen schlagen."

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