Immer mehr Kinder weltweit schließen die Grundschule ab
Abschlussrate steigt von 87,3 % (2023) auf 88,0 % (2024) – ein neuer Höchststand

Die Grundschule ist die Basis für lebenslanges Lernen und ein Fundament für persönliche und gesellschaftliche Entwicklung. Wer sie abschließt, hat bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz, höheres Einkommen und ein gesünderes Leben. Laut aktuellen Daten der Weltbank stieg die weltweite Abschlussrate der Grundschule im Jahr 2024 auf 88,0 Prozent – das ist der höchste je gemessene Wert. Im Jahr zuvor lag sie noch bei 87,3 Prozent. Der Anstieg um 0,7 Prozentpunkte mag klein erscheinen, bedeutet aber, dass Millionen zusätzlicher Kinder die Schule erfolgreich beenden. Besonders in Regionen wie Subsahara-Afrika und Südasien, wo die Raten traditionell niedriger sind, gibt es deutliche Verbesserungen. Dennoch bleibt die Herausforderung groß: Rund 12 Prozent der Kinder weltweit erreichen noch nicht den Grundschulabschluss. Kriege, Armut und mangelnde Infrastruktur sind weiterhin Hindernisse. Die Weltbank betont, dass Investitionen in Bildung nicht nur die Abschlussraten erhöhen, sondern auch langfristig Armut reduzieren und Wirtschaftswachstum fördern. Ohne gezielte Maßnahmen in den ärmsten Ländern wird das UN-Ziel, bis 2030 allen Kindern eine vollständige Grundbildung zu ermöglichen, jedoch verfehlt.
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