Chile ist erstes Land Südamerikas ohne Tollwut durch Hunde
Chile ohne Tollwut durch Hunde seit 1972, WHO bestätigt es
Seit 1972 hat Chile keinen einzigen Fall von Tollwut durch Hunde beim Menschen mehr registriert. Die Weltgesundheitsorganisation hat das Land nun offiziell dafür validiert, die Krankheit als Gesundheitsproblem eliminiert zu haben, als erstes Land Südamerikas.
Die Anerkennung würdigt mehr als 50 Jahre ohne menschlichen Tollwutfall und bestätigt, dass Chile über funktionierende Systeme verfügt, um eine Rückkehr der Übertragung zu verhindern. Dazu gehören Impfkampagnen für Hunde, Überwachung und der rechtzeitige Zugang zur Postexpositionsprophylaxe für Menschen nach einem Bissvorfall.
In der Region Amerika sind die menschlichen Fälle von durch Hunde übertragener Tollwut seit 1983 um mehr als 98 Prozent zurückgegangen, jedes Jahr werden nur noch vereinzelte Fälle gemeldet. Chiles Validierung ist Teil der Initiative der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation, die bis 2030 mehr als 30 übertragbare Krankheiten in der Region eliminieren will.
Belegt durch
- World Health Organization: WHO
„Chile's last reported case of human rabies transmitted by dogs occurred in 1972.“
- 1972 Jahr
letzter gemeldeter menschlicher Tollwutfall durch Hunde in Chile. Der letzte von Hunden auf einen Menschen übertragene Tollwutfall in Chile wurde 1972 registriert. Seit jenem Jahr ist in Chile kein weiterer Fall aufgetreten, mehr als 50 Jahre ohne eine einzige Übertragung.
Im großen Bild
- Gesundheit
- Nach mehr als 50 Jahren ohne einen einzigen Fall gilt Chile nun als frei von durch Hunde übertragener Tollwut, in der gesamten Region sind die Fälle seit 1983 um über 98 Prozent gesunken.
- Systematische Hundeimpfungen und schnelle Behandlung nach Bissen sind einer der Wege, auf denen diese Kurve fällt.