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Chinas Industrie verbraucht immer weniger fossile Energie

In acht von elf Industriezweigen sinkt der fossile Verbrauch, obwohl Chinas Produktion weiter wächst, zeigt eine neue Analyse.

Wachstum und Kohleausstieg galten lange als Widerspruch, auch in Deutschland wird seit Jahren darüber gestritten, wie sich beides vereinen lässt. China liefert dafür jetzt einen Beleg im großen Maßstab.

Nach einer neuen Analyse der Denkfabrik Ember wuchs Chinas saubere Stromerzeugung im vergangenen Jahr schneller als der gesamte Strombedarf des Landes. Die Folge: Die Kohleverstromung ging leicht zurück. In acht Provinzen, darunter die Industriezentren Hunan und Shandong, sinkt die Kohleerzeugung bereits, in neun weiteren Provinzen wächst sie erheblich langsamer als zuvor.

Die Umstellung reicht bis in die Fabrikhallen hinein. Textilbetriebe heizten ihre Färbebäder bisher oft mit Gaskesseln, Lebensmittelhersteller nutzten Gasöfen zum Kochen, beides wird zunehmend durch Strom ersetzt. In acht von elf untersuchten Industriezweigen, darunter Textil, Lebensmittel, Pharma und Maschinenbau, hat der Verbrauch fossiler Energie laut Ember bereits seinen Höhepunkt überschritten. Das Bemerkenswerte daran: Chinas industrielle Produktion wächst in derselben Zeit weiter.

"Das saubere Stromsystem gewinnt an Stärke und Reichweite, und das fossile System registriert diese Verschiebung bereits", sagte Ember-Analyst Muyi Yang. Sektor für Sektor, Provinz für Provinz flacht der fossile Verbrauch ab. Der Ausstieg aus fossiler Energie in der Schwerindustrie ist damit kein Zukunftsversprechen mehr, er läuft in China bereits.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„In acht Provinzen sinkt Chinas Kohleverstromung schon jetzt"

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