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Rheuma-Mittel hilft gegen kreisrunden Haarausfall in Studie

1.400 Betroffene testeten ein Rheuma-Mittel: Bis zu 55 Prozent hatten nach 24 Wochen wieder deutlich mehr Haare.

09. September 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Good News Network

Wer kreisrunden Haarausfall hat, verliert nicht nur Haare. Das eigene Abwehrsystem verwechselt die Haarwurzeln mit Eindringlingen und greift sie an, oft ohne erkennbaren Grund, manchmal bis zur kompletten Kahlheit. Weltweit betrifft das etwa zwei von hundert Menschen.

Forschende testeten nun, ob ein Mittel hilft, das eigentlich gegen Rheuma und Arthritis entwickelt wurde: Upadacitinib. Es bremst genau jenen Teil des Immunsystems, der bei Rheuma die Gelenke und bei kreisrundem Haarausfall die Haarwurzeln angreift. In der Studie erhielten 1.399 Menschen zwischen 12 und 64 Jahren, darunter 118 Jugendliche, über 24 Wochen entweder eine niedrige oder hohe Dosis, andere ein Scheinmedikament.

Der Unterschied zeigte sich schon nach acht Wochen. Am Ende der Studie hatten 44 Prozent der niedrig dosierten und 55 Prozent der hoch dosierten Gruppe mindestens 80 Prozent ihrer Kopf- und Augenbrauenhaare zurück, bei manchen wuchs sogar wieder alles nach. Ein paar Nebenwirkungen traten auf, darunter ein Fall von Brustkrebs bei einer Person mit bereits auffälligem Befund vor Studienbeginn, insgesamt blieben die Nebenwirkungen aber selten und keine war neu für das Mittel.

Finanziert wurde die Studie vom Hersteller des Medikaments, unabhängige Folgestudien stehen deshalb noch aus. Für die Betroffenen zählt vor allem eines: Viele von ihnen sahen sich nach Jahren zum ersten Mal wieder mit vollen Haaren im Spiegel.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„55 Prozent bekamen bei einer Studie ihre Haare zurück"

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