Eine Farmerin zeigt, wie Landwirtschaft in Malawi gelingt
Diana Sitima baut mit Mischkultur und Tierhaltung ein nachhaltiges System auf – und inspiriert ihre Region.

Diana Sitima bewirtschaftet einen Hof am Rande von Blantyre, der Hauptstadt Malawis. Während ihre Nachbarn fast ausschließlich Mais anbauen – zum Essen und zum Verkauf auf lokalen Märkten –, wachsen auf ihren 3,5 Hektar Süßkartoffeln, Straucherbsen, Gemüse, Bananen, Avocados und sogar Eier kommen von ihren Hühnern. Menschen fahren extra aus der Stadt heraus, um bei ihr einzukaufen.
Sitima begann 1993 mit der Landwirtschaft – zunächst als Nebenerwerb. Sie arbeitete als Büroassistentin in Blantyre, ihr Mann hatte eine gute Stelle bei einer Bank. Mit Mikrokrediten pachtete sie kleine Flächen und ließ Dorfbewohner Tomaten für den Verkauf in der Stadt anbauen. Weil ihre Familie damals nicht auf die Ernte angewiesen war, konnte sie die Gewinne sparen.
2006 kündigte sie ihren Bürojob und kaufte das eigene Land in Chiradzulu, 15 Kilometer östlich der Stadt. Auf Workshops hatte sie zuvor die Prinzipien der Agrarökologie kennengelernt – eine Anbaumethode, die Pflanzen, Bäume, Fischteiche, Geflügel und Vieh in einem sich selbst verstärkenden Kreislauf verbindet. Das schützt den Boden, spart Dünger und macht unabhängiger von externen Betriebsmitteln.
Ihr Hof ist heute ein lebendiges Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Landwirte nicht nur auf eine einzige Kultur setzen. Die Mischung aus verschiedenen Pflanzen und Tieren sorgt für stabile Erträge, auch wenn das Wetter mal schlecht ist. Und weil Sitima ihr Wissen weitergibt, profitieren langfristig mehr Menschen von dieser nachhaltigen Form der Landwirtschaft.
Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.
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„Stell dir vor, dein Acker ernährt nicht nur dich, sondern die ganze Nachbarschaft – Diana macht's vor!"
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