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klima Vereinigtes Königreich · GB

Einmal pro Woche Lachs statt Rindfleisch senkt Emissionen deutlich

UK-Studie: Einfacher Ernährungswechsel könnte bis 2050 bis zu 10% der landwirtschaftlichen Treibhausgase einsparen.

Die Landwirtschaft ist für rund ein Viertel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich – ein Großteil davon stammt aus der Rinderhaltung. Rinder produzieren bei der Verdauung Methan, ein Treibhausgas, das 25-mal stärker wirkt als Kohlendioxid. Hinzu kommen Emissionen aus Futtermittelanbau und Düngung. Eine neue Studie der University of Oxford und der University of Cambridge hat nun untersucht, wie sich verschiedene Ernährungsänderungen auf die Emissionen auswirken würden.

Die Forscher modellierten fünf Szenarien für das Vereinigte Königreich bis zum Jahr 2050. Das überraschende Ergebnis: Der einfachste und zugleich effektivste Hebel ist der Austausch von Rindfleisch durch Lachs – und zwar nur einmal pro Woche. Dieses Szenario könnte die landwirtschaftlichen Emissionen um bis zu zehn Prozent senken, ohne dass Menschen komplett auf Fleisch verzichten müssten. Lachs hat eine deutlich bessere Klimabilanz als Rindfleisch, da Fische kein Methan ausstoßen und weniger Futter benötigen.

Die Studie, veröffentlicht im Fachjournal Nature Food, betont, dass dieser Schritt besonders realistisch sei. „Viele Menschen sind bereit, kleine Änderungen in ihrer Ernährung vorzunehmen, aber große Umstellungen wie der komplette Verzicht auf Fleisch sind schwer durchzuhalten“, sagt Hauptautorin Dr. Emily Swain. Der Austausch von Rindfleisch durch Lachs sei eine „Win-Win-Situation“: Er senke Emissionen und könne gleichzeitig die Gesundheit fördern, da Lachs reich an Omega-3-Fettsäuren sei.

Die Forscher warnen jedoch davor, dass Lachs aus nachhaltiger Aquakultur stammen müsse, um die Umweltvorteile nicht durch andere Probleme wie Überfischung oder Verschmutzung zu zerstören. „Wenn wir nur auf die Klimabilanz schauen, aber die Ozeane überfischen, haben wir nichts gewonnen“, so Swain. Die Studie zeigt, dass selbst kleine, alltagstaugliche Veränderungen einen messbaren Unterschied machen können – und dass der Kampf gegen den Klimawandel nicht immer radikale Einschnitte erfordert.

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„Einmal die Woche Lachs statt Rindfleisch – und die Emissionen sinken um bis zu 10%. Klingt machbar, oder?"

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