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Französisch-Polynesien schützt 30% seiner Meere

Ausweitung des Meeresschutzgebiets auf 1,4 Mio. km² – Industriefischerei und Tiefseebergbau verboten.

18. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Französisch-Polynesien, ein französisches Überseegebiet im Südpazifik, hat einen bedeutenden Schritt zum Schutz seiner Ozeane gemacht. Die Regierung kündigte an, dass nun 30% der gesamten Meeresfläche des Gebiets – etwa 1,4 Millionen Quadratkilometer – vollständig vor ausbeuterischen Industrien geschützt sind. Das ist eine Fläche fast viermal so groß wie Deutschland.

Bereits im Juni 2025 hatte Französisch-Polynesien das Meeresschutzgebiet Tainui Atea ausgewiesen, das rund 5 Millionen Quadratkilometer der ausschließlichen Wirtschaftszone umfasst. In dieser Zone hat das Gebiet das alleinige Recht, die Meeresressourcen zu bewirtschaften. Damals wurden etwa 900.000 Quadratkilometer nahe der Gesellschafts- und Gambierinseln zu vollständig geschützten Gewässern erklärt. Nun kommen weitere 520.000 Quadratkilometer hinzu, die die Austral-, Marquesas- und westlichen Gesellschaftsinseln umfassen.

In diesen vollständig geschützten Zonen sind Tiefseebergbau und industrielle Fischerei verboten. Die lokale Bevölkerung darf jedoch weiterhin traditionell und handwerklich fischen, um ihre Gemeinden zu versorgen. „Französisch-Polynesien hat seit 2022 ein Moratorium für Tiefseebergbau in seinen Gewässern aufrechterhalten, das 2025 von der Präsidentschaft bestätigt wurde“, erklärte Donatien Tanret, leitender Mitarbeiter der Pew Bertarelli Ocean Legacy, die bei der Entwicklung des Schutzplans half.

Diese Ausweitung ist ein wichtiger Schritt für den globalen Meeresschutz. Weltweit sind erst etwa 8% der Ozeane in irgendeiner Form geschützt, und nur ein Bruchteil davon ist vollständig vor industriellen Aktivitäten geschützt. Französisch-Polynesien zeigt, dass es möglich ist, wirtschaftliche Interessen mit Naturschutz zu verbinden – indem man der lokalen Bevölkerung weiterhin erlaubt, nachhaltig zu fischen, während man die Meeresökosysteme vor den größten Bedrohungen bewahrt.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Stell dir vor: Ein Gebiet viermal so groß wie Deutschland wird im Meer zur Schutzzone – kein Tiefseebergbau, keine Industriefischerei. Genau das hat Französisch-Polynesien gerade gemacht."

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