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Gemeinden schützen Afrikas Meere – Schlüssel zum 30×30-Ziel

Vier lokale Organisationen in Kenia, Tansania und Namibia zeigen, wie gemeinschaftsgeführte Meeresschutzgebiete funktionieren.

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Vier lokale Organisationen in Kenia, Tansania und Namibia zeigen, wie gemeinschaftsgeführte Meeresschutzgebiete funktionieren.

Diese Woche tagen tausende Delegierte in Mombasa, Kenia, zur ersten Our Ocean Conference auf afrikanischem Boden. Im Zentrum steht das globale „30×30“-Ziel: 30% der Land-, Süßwasser- und Meeresflächen bis 2030 zu schützen. Doch abseits der Konferenzsäle sind es oft kleine Gemeinschaftsorganisationen, die die tägliche Arbeit des Meeresschutzes leisten – mit bescheidenen Budgets und weitgehend unbeachtet.

Vier solcher Gruppen – Coastal and Marine Resource Development (COMRED), Action for Ocean, Mwambao Coastal Community Network und die Namibia Nature Foundation (NNF) – geben einen Einblick, wie gemeinschaftsgeführter Meeresschutz in der Praxis aussieht. Ihre Arbeit ist unterfinanziert, ungleichmäßig und manchmal langsam, aber sie wird zunehmend zum Rückgrat des Meeresschutzes auf dem Kontinent.

Die Meeresökosysteme Afrikas – Mangroven, Korallenriffe, Seegraswiesen und küstennahe Fischereien – sind Lebensgrundlage für Millionen Menschen. Sie liefern Nahrung, schützen die Küsten, speichern Kohlenstoff und ermöglichen Tourismus und Transport. Gleichzeitig leiden sie unter Überfischung, Lebensraumzerstörung, Klimawandel und Verschmutzung.

Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) betont, dass der Erfolg der 2030-Ziele entscheidend von der Beteiligung lokaler Gemeinschaften abhängt. Die vier Organisationen zeigen, wie das aussehen kann: Sie arbeiten direkt mit Fischern, Dorfgemeinschaften und lokalen Behörden zusammen, schaffen nachhaltige Nutzungskonzepte und schützen gleichzeitig die Artenvielfalt.

Ihre Arbeit ist ein stiller, aber unverzichtbarer Beitrag zu einem der ehrgeizigsten Umweltziele der Menschheit. Während die Welt auf die großen Zusagen schaut, sind es die Menschen vor Ort, die den Wandel täglich gestalten.

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Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Mongabay.
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