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klima Südafrika · ZA

Größte Solar-Batterie-Anlage Afrikas geht in Südafrika ans Netz

Ein Solarpark mit riesiger Batterie speichert Sonnenenergie und liefert 20 Jahre lang durchgehend Strom für 200.000 Haushalte.

Südafrika kämpft seit Jahren mit einer instabilen Stromversorgung: Immer wieder muss der staatliche Versorger Eskom den Strom stundenweise abschalten, weil alte Kohlekraftwerke ausfallen oder die Nachfrage die Kapazität übersteigt. Ein neues Kraftwerk in der Provinz Northern Cape soll dieses Problem lindern – und zeigt gleichzeitig, wie sich eine der größten technischen Schwächen der Solarenergie lösen lässt.

Das sogenannte Hydra-Projekt kombiniert eine Photovoltaik-Anlage mit 216 Megawatt Leistung mit einem riesigen Batteriespeicher, der 500 Megawattstunden Strom fassen kann. Solarparks liefern normalerweise nur Strom, solange die Sonne scheint. Die Batterie ändert das: Sie speichert tagsüber überschüssige Energie und gibt sie ab, wenn die Sonne untergeht. Dadurch kann die Anlage laut Betreiber durchgehend zwischen 5 Uhr morgens und 21:30 Uhr abends 75 Megawatt verlässliche, planbare Energie ins nationale Stromnetz einspeisen – über einen Abnahmevertrag, der 20 Jahre läuft.

Entwickelt und gebaut wurde die Anlage von TotalEnergies gemeinsam mit den südafrikanischen Partnern Hydra Storage Holding und Reatile Renewables. „Das Projekt stärkt die Energiesicherheit des Landes und trägt gleichzeitig zur Dekarbonisierung der Stromerzeugung bei“, erklärte Magali Pailhé, Geschäftsführerin von TotalEnergies Southern Africa. Nach Unternehmensangaben würde die erzeugte Strommenge – umgerechnet 400 Gigawattstunden pro Jahr – rechnerisch ausreichen, um rund 200.000 Haushalte zu versorgen.

Für Südafrika, den größten Stromverbraucher des afrikanischen Kontinents, ist das mehr als ein einzelnes Kraftwerk: Es ist ein Beleg dafür, dass sich erneuerbare Energien mit Speichertechnik zu einer verlässlichen Alternative zu Kohlekraftwerken entwickeln – einem Rückgrat, das bislang als größter Schwachpunkt der Solarenergie galt. Die Hydra-Anlage ist derzeit das größte kombinierte Solar-Speicher-Projekt des Kontinents. Das dürfte allerdings nicht lange so bleiben: In Ägypten entsteht am Roten Meer bereits ein noch größeres Vorhaben mit 6.000 Megawatt Solar-, Wind- und Batteriekapazität, entwickelt von einem Konsortium aus Ägypten, Frankreich und Japan.

Für TotalEnergies, einen der weltweit größten Energiekonzerne, ist Hydra Teil einer wachsenden Sammlung erneuerbarer Projekte: Der Konzern verwaltet inzwischen fast 36 Gigawatt an Ökostrom-Kapazität weltweit. Für die Menschen in Südafrika zählt vor allem eines: verlässlicherer Strom aus einer Quelle, die weder Kohle verbrennt noch von Brennstoffimporten abhängt.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Stell dir vor: ein Solarkraftwerk, das dank Riesenbatterie auch nachts durchgehend Strom liefert. Genau das läuft jetzt in Südafrika."

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