Mangroven weltweit erholen sich überraschend
Nach Jahrzehnten des Rückgangs übersteigt das Wachstum der Mangrovenwälder erstmals die Verluste.

Mangrovenwälder sind wahre Multitalente der Natur: Sie schützen Millionen Menschen vor Sturmfluten, binden enorme Mengen Kohlendioxid und dienen als wichtige Aufzuchtgebiete für Fische. Trotz dieser enormen Bedeutung für Mensch und Klima sind sie seit den 1980er Jahren dramatisch zurückgegangen – bis jetzt. Eine neue Studie der Tulane University in Louisiana zeigt, dass sich die Verluste in den letzten 16 Jahren verlangsamt haben und die Zuwächse die Abgänge erstmals übersteigen. Insgesamt ist die weltweite Mangrovenfläche in den letzten 40 Jahren nur um ein Prozent geschrumpft – ein bemerkenswerter Erfolg nach Jahrzehnten des Niedergangs. Die Forscher sprechen von einem „globalen Wendepunkt“ für die Mangroven. Die Wälder werden nicht nur flächenmäßig mehr, sie werden auch dichter und gesünder, was auf Schutzmaßnahmen und Wiederaufforstungsprogramme zurückzuführen ist. „Nach Jahrzehnten des Verlusts sehen wir endlich einen Wendepunkt für die Mangroven“, sagt Studienleiter Zhen Zhang. „Das unterstreicht ihre starke Widerstandsfähigkeit und ihr Potenzial als natürliche Lösung für Klimaschutz und Küstenschutz.“ Der Meeresökologe Daniel Friess von der Tulane University bezeichnet die Entwicklung als „seltene Erfolgsgeschichte im Naturschutz“ und als „wichtige Quelle der Zuversicht für den Klimaschutz“. Dennoch bleiben die Ökosysteme in einigen Regionen bedroht – etwa durch Abholzung für Aquakulturen oder Palmölplantagen. Die Studie ist ein Beleg dafür, dass konsequenter Schutz und Wiederherstellung von Natur tatsächlich Wirkung zeigen können.
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„Mangrovenwälder erholen sich weltweit – nach Jahrzehnten des Verlusts gibt es erstmals mehr Zuwachs als Verlust. Ein seltener Naturschutz-Erfolg!"
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