Mehr Menschen weltweit haben Zugang zu sauberem Trinkwasser
Anteil stieg von 72,0 % (2023) auf 73,7 % (2024) – rund 130 Millionen Menschen neu versorgt

Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist ein fundamentales Menschenrecht und eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Armut und Krankheit. Laut der Weltbank stieg der Anteil der Weltbevölkerung mit sicherem Zugang von 72,0 % im Jahr 2023 auf 73,7 % im Jahr 2024. Das bedeutet, dass rund 130 Millionen Menschen zusätzlich eine geschützte Wasserquelle nutzen können – etwa so viele wie die Einwohner Deutschlands und Frankreichs zusammen. Besonders erfreulich ist, dass der Fortschritt in Ländern mit niedrigem Einkommen am größten war, wenn auch von einem niedrigen Niveau aus. Dennoch bleibt die Herausforderung gewaltig: Über 2 Milliarden Menschen haben weiterhin keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, vor allem in Subsahara-Afrika und Südasien. Die Weltbank betont, dass neben dem Ausbau der Infrastruktur auch der Schutz der Wasserressourcen vor Verschmutzung und Klimawandel entscheidend ist. Der Anstieg zeigt jedoch, dass gezielte Investitionen und internationale Zusammenarbeit Wirkung zeigen. Wenn sich der Trend fortsetzt, könnte das Nachhaltigkeitsziel 6 der Vereinten Nationen – universeller Zugang zu sauberem Wasser bis 2030 – in greifbare Nähe rücken.
Belegt durch
- Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Weltbank (data.worldbank.org).
- KI-generierte Illustration. Zeigt nicht den Ort der Geschichte.