Ökologie Georgia

Okefenokee-Sumpf in den USA wird UNESCO-Weltnaturerbe

Sümpfe wie der Okefenokee speichern in ihrem dicken Boden aus abgestorbenen, halb verrotteten Pflanzenresten – dem sogenannten Torf – riesige Mengen Kohlenstoff und sind Lebensraum für außergewöhnlich viele Arten, doch weltweit gehen solche Feuchtgebiete zunehmend verloren. Der Okefenokee-Sumpf im US-Bundesstaat Georgia wurde nun von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und reiht sich damit neben den Grand Canyon, den Yellowstone- und den Everglades-Nationalpark ein. Das 163.000 Hektar große Schutzgebiet ist die größte zusammenhängende Süßwasser-Sumpflandschaft der Welt und beherbergt mindestens 856 Pflanzen-, 48 Säugetier-, 238 Vogel- sowie 90 Reptilien- und Amphibienarten. Der Welterbe-Status soll den seit 1918 laufenden Schutzbemühungen mehr internationales Gewicht geben und die Finanzierung für den Erhalt des einzigartigen Lebensraums langfristig sichern.

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Sümpfe wie der Okefenokee speichern in ihrem dicken Boden aus abgestorbenen, halb verrotteten Pflanzenresten – dem sogenannten Torf – riesige Mengen Kohlenstoff und sind Lebensraum für außergewöhnlich viele Arten, doch weltweit gehen solche Feuchtgebiete zunehmend verloren. Der Okefenokee-Sumpf im US-Bundesstaat Georgia wurde nun von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und reiht sich damit neben den Grand Canyon, den Yellowstone- und den Everglades-Nationalpark ein. Das 163.000 Hektar große Schutzgebiet ist die größte zusammenhängende Süßwasser-Sumpflandschaft der Welt und beherbergt mindestens 856 Pflanzen-, 48 Säugetier-, 238 Vogel- sowie 90 Reptilien- und Amphibienarten. Der Welterbe-Status soll den seit 1918 laufenden Schutzbemühungen mehr internationales Gewicht geben und die Finanzierung für den Erhalt des einzigartigen Lebensraums langfristig sichern.

Der Okefenokee-Sumpf im US-Bundesstaat Georgia gehört ab sofort zu den UNESCO-Weltnaturerbestätten und reiht sich damit in eine Liste ein, auf der bislang nur der Grand Canyon, der Yellowstone-Nationalpark, die Sequoia-Wälder und die Everglades unter den amerikanischen Naturwundern vertreten waren.

Der Großteil des Sumpfes liegt innerhalb des 403.000 Hektar großen Okefenokee National Wildlife Refuge, eines bundesstaatlich geschützten Wildtierreservats, das östlich des Mississippi mehr Besucher zählt als jedes andere seiner Art. Der Schutz des Gebiets reicht weit zurück: Bereits 1918 – nachdem zu diesem Zeitpunkt bereits rund eine Million Kubikmeter Holz aus dem Sumpf geschlagen worden waren – begannen erste Bemühungen, die Landschaft zu bewahren. Die US-Regierung erwarb 1936 den größten Teil des Gebiets, ein Jahr später wurde es offiziell zum Wildtierreservat erklärt. Es folgten weitere Auszeichnungen als Wildnisgebiet und als international bedeutsames Feuchtgebiet nach der RAMSAR-Konvention, bevor die Nominierung für die UNESCO-Liste 2023 eingereicht wurde.

Der Okefenokee ist das größte zusammenhängende, tiefliegende subtropische Süßwasser-Moor der Welt und Teil eines der bedeutendsten Biodiversitäts-Hotspots Nordamerikas. Auf dem Schutzgebiet wechseln sich Feuchtgebiete, Savannen und Wälder ab, darunter Bestände der stark gefährdeten Langblättrigen Kiefer, von der weltweit noch weniger als drei Prozent der ursprünglichen Fläche existiert. Die mächtigen Torfschichten des Sumpfes dienen nicht nur als Archiv vergangener Klimaperioden, sondern speichern auch große Mengen Kohlenstoff.

Insgesamt zählen Forscher im Gebiet mindestens 856 Pflanzenarten, 48 Säugetier-, 238 Vogel-, 39 Fisch- sowie 90 Reptilien- und Amphibienarten – darunter Zugvögel, bedrohte Arten, eine große Population Amerikanischer Alligatoren und eine bemerkenswerte Vielfalt fleischfressender Pflanzen. Seine charakteristische Form verdankt der Sumpf einem natürlichen Zyklus aus Dürre und Feuer, der sich alle 20 bis 30 Jahre wiederholt und Vegetation sowie Torfbildung entscheidend prägt.

Mit der Aufnahme in die UNESCO-Liste erhält dieser jahrzehntelange Schutz nun internationale Anerkennung – ein Status, der Aufmerksamkeit und langfristige Unterstützung für den Erhalt eines der artenreichsten Feuchtgebiete Nordamerikas sichern soll. Für die Region könnte der Titel zugleich den naturnahen Tourismus stärken, ohne dass sich am strengen Schutzstatus des Gebiets etwas ändert.

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Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Good News Network.
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