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China bricht Exportrekord bei Solarkomponenten

68 Gigawatt im März 2026 – Nachfrage aus Afrika und Asien treibt globalen Solarboom

25. Mai 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

China hat im März 2026 einen neuen Rekord bei den Exporten von Solarkomponenten aufgestellt. Nach Daten des chinesischen Zolls, die von der britischen Denkfabrik Ember ausgewertet wurden, exportierte das Land 68 Gigawatt an Photovoltaik-Modulen, Zellen und Wafern. Das ist eine Steigerung von 49 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekord aus dem August 2025 und doppelt so viel wie im Vormonat. Allein die Menge entspricht der gesamten installierten Solarkapazität Spaniens.

Die Analysten von Ember führen den sprunghaften Anstieg auf zwei Faktoren zurück: gestiegene Preise für fossile Brennstoffe infolge des US-israelischen Kriegs gegen den Iran sowie die zum 1. April 2026 ausgelaufenen Steuerrückerstattungen für chinesische Cleantech-Exporte. Dadurch verteuerten sich Solarmodule aus China um neun Prozent. „Die exportierten Mengen sind absolut gigantisch“, sagte Euan Graham, Senior Analyst bei Ember, gegenüber Climate Home News. „Wir werden in den kommenden Monaten sehen, wie viel davon auf die Steueränderung zurückzuführen ist und wie viel auf zusätzliche Nachfrage.“

Besonders bemerkenswert ist der Nachfrageschub aus Afrika. Im März 2026 verzeichneten 50 Länder Allzeithochs bei den Importen chinesischer Solarkomponenten. Nigeria steigerte seine Importe um 519 Prozent auf 1,2 Gigawatt, Äthiopien um 391 Prozent auf 1,1 Gigawatt. Der Kontinent beherbergt rund 60 Prozent des weltweit besten Solarpotenzials und baut seine Kapazitäten rasant aus. Die Zentralafrikanische Republik erzeugt bereits mehr als die Hälfte ihres Stroms aus Sonnenenergie.

Der Exportrekord ist ein klares Signal für den globalen Wandel hin zu erneuerbaren Energien. Während fossile Brennstoffe durch geopolitische Konflikte teurer und unsicherer werden, sinken die Kosten für Solarenergie weiter. Chinas Produktionskapazitäten – trotz der Steueränderung – bleiben enorm und treiben die weltweite Energiewende voran. Für afrikanische Länder bedeutet der günstige Zugang zu Solarmodulen nicht nur sauberen Strom, sondern auch wirtschaftliche Entwicklung und Unabhängigkeit von teuren Öl- und Gasimporten.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„China hat im März so viele Solarmodule exportiert wie nie – 68 Gigawatt! Das macht Solar für alle noch günstiger."

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