China ersetzt Kohlestrom immer öfter durch saubere Energie
Laut einer Analyse des Thinktanks Ember stagniert die Kohleverstromung inzwischen in 17 von 26 chinesischen Provinzen.

Ein Land baut jahrelang gleichzeitig die meisten Solarparks und die meisten neuen Kohlekraftwerke der Welt: China galt lange als das beste Beispiel dafür, wie widersprüchlich Energiepolitik sein kann. Eine neue Analyse des Thinktanks Ember beschreibt jetzt, wie sich dieses Bild gerade verschiebt.
In 17 von 26 chinesischen Provinzen und Regionen stagniert die Stromerzeugung aus Kohle, darunter auch Industriezentren wie Shandong. In acht von elf großen Industriesektoren hat der Verbrauch fossiler Energie seinen Höhepunkt bereits überschritten, so Ember. Selbst beim Straßenverkehr lässt sich der Wandel ablesen: 2025 war gut jeder vierte neu verkaufte Lastwagen in China elektrisch, ein Anteil, den viele europäische Länder bislang nur bei Pkw erreichen.
„Das saubere Stromsystem gewinnt an Stärke und Reichweite, und das System der fossilen Energie reagiert bereits darauf", sagt Muyi Yang, leitende Analystin bei Ember. Kohle und Öl bleiben in China weiterhin bedeutend, ein vollständiger Ausstieg ist nicht in Sicht.
China verbraucht mehr Kohle als jedes andere Land der Welt, jede Verschiebung dort wirkt sich direkt auf die weltweite Bilanz aus.
Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.
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„Kohlestrom stagniert jetzt in 17 von 26 Provinzen Chinas"
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