Friedensfortschritte in Zentralafrika bewahren
UN-Bericht: Wahlen verliefen friedlich, aber Sicherheit an Grenzen bleibt fragil.

Die Zentralafrikanische Republik (CAR) hat in den letzten Jahren bemerkenswerte Fortschritte in Richtung eines dauerhaften Friedens erzielt. Das berichtete die UN-Sonderbeauftragte Valentine Rugwabiza am Dienstag vor dem Sicherheitsrat. Sie lobte die außergewöhnliche Zusammenarbeit zwischen der Bevölkerung, der Regierung und der UN-Mission MINUSCA, die sie leitet.
Besonders hervor hob Rugwabiza die erfolgreiche Durchführung der zweiten Runde der Parlaments-, Regional- und Kommunalwahlen im April, einschließlich Nachwahlen in Gebieten, in denen im Dezember nicht gewählt werden konnte. In einem Land, in dem Wahlen oft mit Spannungen und Gewalt verbunden waren, sei dies ein klares Zeichen institutioneller Stabilität.
Trotz dieser Erfolge bleibt die Sicherheitslage in mehreren Grenzregionen fragil. Im Nordosten macht sich der Konflikt im benachbarten Sudan bemerkbar, mit grenzüberschreitenden Angriffen auf Zivilisten. Im Südosten verübt die Miliz AAKG weiterhin Angriffe und Entführungen.
Die MINUSCA arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um die Zivilbevölkerung zu schützen und die staatliche Autorität weiter auszudehnen. Rugwabiza betonte, dass die Nachhaltigkeit der Sicherheitserfolge erhebliche Investitionen in den Sicherheitssektor und die Institutionen erfordere. Nur so könne ein strategischer Rückschlag bei der geplanten Übergabe von Sicherheitsaufgaben an nationale Kräfte vermieden werden.
Die Mission selbst stellt sich derzeit auf mobilere Operationen um, was angesichts der begrenzten Infrastruktur und der Regenzeit auf Luftunterstützung angewiesen ist. Rugwabiza dankte dem MINUSCA-Personal sowie den Truppen- und Polizeistellern für ihr Engagement für Frieden und Stabilität in der Zentralafrikanischen Republik.
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„Hast du mitbekommen, dass die Zentralafrikanische Republik gerade friedliche Wahlen hingelegt hat? Ein echtes Zeichen der Hoffnung."
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