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Große Studie: Windräder machen nicht krank

12 Jahre Daten von 120.000 Haushalten zeigen keine negativen Gesundheitseffekte durch Windkraftanlagen.

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12 Jahre Daten von 120.000 Haushalten zeigen keine negativen Gesundheitseffekte durch Windkraftanlagen.

Windkraftanlagen sind ein zentraler Baustein der Energiewende, doch immer wieder gibt es Bedenken, dass sie in der Nähe von Wohnhäusern die Gesundheit beeinträchtigen könnten. Eine neue, besonders umfangreiche Studie aus den USA gibt nun Entwarnung. Forschende der Universität Augsburg, der Columbia University und der University of Pittsburgh haben über 12 Jahre hinweg die Gesundheitsdaten von mehr als 120.000 Haushalten ausgewertet, die in der Nähe von Windrädern leben.

Die Wissenschaftler verglichen die Haushalte mit sich selbst – also vor und nach der Inbetriebnahme eines nahe gelegenen Windrads. Dabei untersuchten sie nicht nur Selbstauskünfte zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Angstzuständen, sondern auch den Kauf von Schlaf- und Schmerzmitteln. Das Ergebnis war eindeutig: Es ließen sich keine negativen gesundheitlichen Effekte nachweisen.

Die Studie ist die bislang umfangreichste Längsschnittuntersuchung zu diesem Thema. Eine Einschränkung ist, dass die Daten größtenteils auf Selbstauskünften beruhen, die durch Erinnerungslücken oder soziale Erwünschtheit verzerrt sein können. Dennoch ergänzen die Ergebnisse das bisherige Bild und liefern wichtige Argumente für den weiteren Ausbau der Windenergie.

Nicht gemessen wurden in der Studie andere mögliche Beeinträchtigungen wie Lärm, Schattenwurf oder die Veränderung des Landschaftsbildes. Diese Faktoren könnten die gefühlte Lebensqualität mindern, auch wenn sie keine messbaren Gesundheitsschäden verursachen. Die Studie zeigt jedoch, dass die Sorge vor gesundheitlichen Schäden durch Windräder wissenschaftlich nicht gestützt wird.

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Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Perspective Daily.

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