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klima Vereinigte Staaten · US

Gründach auf US-Autofabrik spart Energie und lockt Vögel an

Auf einer Fläche so groß wie sechs Fußballfelder wächst seit 2002 ein Pflanzendach, das kühlt, wärmt und Fluten stoppt.

09. September 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Good News Network

1915 wollte Henry Ford aus einem Grundstück am Fluss Rouge in Michigan eigentlich ein Vogelschutzgebiet machen, bevor daraus einer der größten Autofabrik-Komplexe Amerikas wurde. Auf Umwegen kam diese ursprüngliche Idee doch noch zum Zug: Seit 2002 wächst auf dem Dach der Endmontagehalle ein Dach aus Pflanzen, auf einer Fläche so groß wie sechs Fußballfelder. Gründächer wie dieses gehören in Deutschland längst zum Stadtbild, in Dearborn ist es dagegen bis heute das größte seiner Art auf einem einzelnen Industriegebäude in den USA. Die Mischung aus genügsamen Sedum-Pflanzen und wild wachsendem Grün hält die Fabrik im Winter 10 Grad wärmer und im Sommer 10 Grad kühler als ein normales Dach. Darunter liegt eine poröse Betonschicht, die wie ein Schwamm Regenwasser aufnimmt und langsam in unterirdische Speicher abgibt, statt es sofort ins Kanalsystem der Umgebung zu drücken. Genau das hatte die Gegend zuvor immer wieder überschwemmt, seit dem Gründach ist das Problem vollständig gelöst. Schon fünf Tage nach der Installation bauten die ersten Regenpfeifer-Vögel ihre Nester auf dem Dach, direkt über dem Fließband, auf dem bis heute Ford-Pick-ups vom Band laufen. Das gesamte Werksgelände, für rund zwei Milliarden Dollar von einem Jahrhundert Industrieverschmutzung befreit, beherbergt heute außerdem etwa 20.000 Bienen zwischen tausenden Blumen, Sträuchern und Bäumen.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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