HPV-Impfung eliminiert fast Gebärmutterhalskrebs
Erstmals starb in England keine Frau unter 30 an Gebärmutterhalskrebs – die Impfung rettet Leben.

Eine Zukunft ohne Gebärmutterhalskrebs rückt in greifbare Nähe. Das zeigt eine Studie aus England: Zwischen 2020 und 2024 starb dort keine einzige Frau unter 30 an dieser Krebsart – ein Novum. Der Grund ist die Impfung gegen das humane Papillomvirus (HPV), eine sexuell übertragbare Infektion, die in manchen Fällen Krebs auslösen kann. Seit 2008 wird der Impfstoff in Großbritannien an Mädchen und später auch an Jungen verabreicht. Die Forscher schätzen, dass dadurch allein in England rund 200 Todesfälle verhindert wurden. „Das ist nur die Spitze des Eisbergs“, sagt Peter Sasieni, Krebs-Epidemiologe an der Queen Mary University London. „Mit jeder geimpften Generation werden wir noch mehr Leben retten.“ Die Impfung senkt das Risiko, vor dem 30. Lebensjahr an Gebärmutterhalskrebs zu sterben, auf „effektiv null“. Die Weltgesundheitsorganisation hat sich zum Ziel gesetzt, die Krankheit weltweit auszurotten. Der Erfolg in England zeigt: Das ist möglich.
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„Stell dir vor: Eine Impfung, die eine Krebsart fast auslöscht. Genau das passiert gerade in England."
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