Weltweite Säuglingssterblichkeit sinkt auf neuen Tiefststand
2024 sterben 27,7 von 1.000 Babys – 0,7 weniger als 2023

Die Säuglingssterblichkeit – also die Zahl der Kinder, die vor ihrem ersten Geburtstag sterben – gilt als einer der wichtigsten Indikatoren für die Gesundheit eines Landes. Laut aktuellen Daten der Weltbank ist sie weltweit weiter gesunken: 2024 starben 27,7 von 1.000 Neugeborenen, 2023 waren es noch 28,4. Das klingt nach einer kleinen Veränderung, doch dahinter stehen Tausende gerettete Leben. Der Rückgang ist vor allem auf Fortschritte in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen zurückzuführen, wo Impfprogramme, bessere Hygiene und geschultes Geburtshilfepersonal immer mehr Babys eine Überlebenschance geben. Auch die Behandlung von Infektionen wie Lungenentzündung und Durchfall hat sich verbessert. Allerdings ist die globale Durchschnittszahl nur ein grober Richtwert: In manchen afrikanischen Ländern liegt die Rate noch über 50, während sie in Skandinavien unter 3 liegt. Die Weltbank betont, dass der langfristige Trend nach unten zeigt, aber Ungleichheiten bestehen bleiben. Um das UN-Ziel zu erreichen, bis 2030 die vermeidbaren Todesfälle bei Neugeborenen zu beenden, müsste der Rückgang deutlich schneller voranschreiten. Dennoch ist jede gesunkene Zahl ein Schritt in die richtige Richtung – und ein Grund, nicht nur die Probleme, sondern auch die Erfolge zu sehen.
Belegt durch
- Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Weltbank (data.worldbank.org).
- KI-generierte Illustration. Zeigt nicht den Ort der Geschichte.