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Illegaler Goldabbau im Amazonas stark zurückgegangen

Von 1.800 Hektar zerstörter Fläche auf 129 Hektar – ein Erfolg der brasilianischen Behörden.

17. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Im Yanomami-Gebiet im brasilianischen Amazonas hat sich die Lage für die indigene Bevölkerung und den Regenwald deutlich verbessert. Seit einem Höhepunkt des illegalen Goldabbaus im Jahr 2022 sind die zerstörten Flächen drastisch zurückgegangen – von rund 1.800 Hektar auf nur noch 129 Hektar in den Jahren 2024 und 2025. Das zeigt ein aktueller Bericht der Nichtregierungsorganisationen Instituto Socioambiental (ISA) und Amazon Conservation, die Satellitenbilder ausgewertet haben.

Der Grund für diesen Erfolg ist eine Reihe von Polizei- und Militäroperationen, die die brasilianische Regierung unter Präsident Luiz Inácio Lula da Silva seit 2023 durchführt. Damals wurde der Gesundheitsnotstand ausgerufen, weil die illegalen Minen nicht nur den Wald zerstören, sondern auch Quecksilber in die Flüsse leiten. Das Schwermetall vergiftet das Wasser und die Fische – und damit die Menschen, die davon leben. Besonders betroffen sind isolierte indigene Gruppen, die kaum Kontakt zur Außenwelt haben und nun vermehrt an Malaria erkranken, die durch die Minenarbeiter eingeschleppt wird.

Doch der Kampf ist noch nicht gewonnen. Wie der Bericht zeigt, passen sich die illegalen Goldsucher an: Sie arbeiten dezentraler und verlagern ihre Aktivitäten in Grenzgebiete zu Guyana und Venezuela, wo die Kontrolle schwieriger ist. Dário Kopenawa Yanomami, Vizepräsident der indigenen Organisation Hutukara Yanomami Association, bestätigt: „Die illegale Bergbauaktivität, die Eindringlinge, sind weiterhin im Yanomami-Land, aber der Rest wurde bereits vertrieben. Die Regierung hat viele Operationen durchgeführt, aber andere Eindringlinge, die Goldsucher, sind schwer zu entfernen.“

Trotz dieser Herausforderungen ist der Rückgang der Zerstörung ein bedeutender Fortschritt. Er zeigt, dass staatliches Handeln in einer der abgelegensten und gefährlichsten Regionen der Welt Wirkung zeigen kann. Die Frage ist nun, ob die Behörden die verbliebenen illegalen Minen ebenfalls schließen können – und ob der Schutz des Regenwaldes und seiner Bewohner auch in Zukunft Priorität behält.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Illegale Goldminen im Amazonas schrumpfen massiv – von 1.800 auf 129 Hektar. Der Regenwald atmet auf."

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