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gemeinschaft Sierra Leone · SL

In Sierra Leone lernen Kriegsversehrte, sich selbst zu ernähren

Ein Programm bringt Menschen mit Amputationen nachhaltigen Ackerbau bei – und ein eigenes Einkommen.

Ein Landwirtschaftsprogramm in Sierra Leone hilft Menschen mit Amputationen, Fähigkeiten, Unabhängigkeit und ein eigenes Einkommen zu gewinnen.

Gegründet wurde die Initiative von Mambud Samai, einem Pastor, der zum Landwirt wurde. Sie bringt Menschen mit Gliedmaßenverlust bei, nachhaltig zu wirtschaften – so, dass viele ihr eigenes Essen anbauen und kleine kommerzielle Parzellen aufbauen können.

Samai selbst musste während des elf Jahre langen Bürgerkriegs aus dem Land fliehen. In diesem Konflikt erlitten viele Zivilistinnen und Zivilisten lebensverändernde Verletzungen. Schätzungen zufolge hinterließ der Krieg fast 30.000 Menschen mit Amputationen im ganzen Land – viele von ihnen warten bis heute auf echte Perspektiven.

Das Besondere an dem Ansatz: Er behandelt die Menschen nicht als Empfänger von Almosen, sondern als Landwirte in Ausbildung. Wer gelernt hat, den Boden zu bearbeiten, kann sich ernähren und darüber hinaus etwas verkaufen – das schafft Würde, nicht nur Versorgung.

So wird aus einer der bittersten Folgen eines Krieges ein Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben: Statt auf Hilfe zu warten, bauen die Teilnehmenden ihre eigene Zukunft an – im wörtlichen Sinne.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„In Sierra Leone bringt ein Ex-Pastor Kriegsversehrten das Farmen bei – damit sie sich selbst ernähren statt zu betteln."

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