Nach Damm-Rückbau: 20 Millionen Fische ziehen durch Maines Flüsse
Der höchste Bestand seit Jahrzehnten – weil mehrere große Staudämme abgerissen wurden.
Ein beliebter heimischer Fisch, dessen Fang bis 2012 verboten war, hat in Maines Flüssen ein bemerkenswertes Comeback erlebt – ausgelöst durch den Rückbau mehrerer großer Staudämme.
Staudämme sind für Wanderfische ein Problem: Sie versperren den Weg flussaufwärts zu den Laichplätzen. Für den Alewife, einen kleinen Flussheringsverwandten, bedeutete das seit dem 18. Jahrhundert einen stetigen Rückgang.
Besonders am Penobscot River hat die Entfernung von zwei Dämmen zu dem geführt, was Fachleute die „herausragende Erfolgsgeschichte unserer Zeit“ nennen. In diesem Jahr zählten Beobachter über 20 Millionen Flussheringe während der jährlichen Wanderung – der höchste Wert seit Jahrzehnten.
Wenn der Zug seinen Höhepunkt erreicht, wirkt er wie eine Naturgewalt: Ein sonst ruhiges Bachbett verwandelt sich von Ufer zu Ufer in einen silbernen Strom, wenn die Fische flussaufwärts ziehen, um zu laichen – ähnlich wie Lachse es tun.
Von diesem Reichtum lebten früher Siedler, indigene Gemeinschaften, Fischer und praktisch jeder Räuber im Wald. Mit den Fischen kehrt also ein ganzes Nahrungsnetz zurück.
Die Lehre ist einfach und ermutigend: Nimmt man einem Fluss die Barrieren, findet das Leben oft schneller zurück, als man erwartet.
Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.
So erzählst du es weiter
„Man riss ein paar Staudämme ab – und plötzlich zogen 20 Millionen Fische durch den Fluss, so viele wie seit Jahrzehnten nicht."
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