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Küstenfrauen in Ostafrika bauen neue Lebensgrundlagen auf

Frauen in Kenia gründen Mangroven-Aufforstung und Ökotourismus, um den Folgen von Klimawandel und Überfischung zu begegnen.

06. Juli 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Entlang der Küste Ostafrikas verändert sich das Meer rasant. Klimawandel und industrielle Fischerei setzen den Fischbeständen massiv zu – und damit den Millionen Menschen, die vom Fischfang leben. Besonders hart trifft es die Frauen. In Kenia haben sie begonnen, neue Wege zu gehen: Statt auf schwindende Fänge zu setzen, gründen sie Gemeinschaftstourismus-Projekte, pflanzen Mangrovenwälder wieder auf und starten andere naturbasierte Unternehmen. Eine dieser Frauen ist Nuru Mohammed. Sie leitet eine Frauengruppe in Sabaki, Malindi, die ein Restaurant baut – aus eigener Kraft, mit Blick aufs Meer. „Früher haben wir gefischt. Jetzt müssen wir umdenken“, sagt sie. Ihre Gruppe ist kein Einzelfall. Überall an der Küste entstehen ähnliche Initiativen. Die Frauen pflanzen Mangroven, die nicht nur die Küste vor Erosion schützen, sondern auch Lebensraum für Fische bieten. Sie bieten Touren an, zeigen Besuchern die Mangrovenwälder und erklären, warum sie wichtig sind. Das bringt Geld – und schützt gleichzeitig die Natur. Diese lokalen Projekte sind Teil einer größeren Bewegung. Regierungen und Umweltorganisationen in der Region fordern stärkere Maßnahmen zum Schutz der Fischerei, ein Ende der illegalen Fischerei und eine nachhaltige Nutzung der Meere. Ein zentraler Punkt ist ein neues UN-Abkommen, das Schutzgebiete auf Hoher See ermöglicht und die gerechte Verteilung von Meeresressourcen regeln soll. Umweltgruppen drängen die afrikanischen Staaten, dieses Abkommen zu ratifizieren. Denn die Küsten Ostafrikas sind nicht nur Lebensraum für Millionen Menschen – sie sind auch ein Hotspot der Artenvielfalt. Die Frauen in Kenia zeigen, dass Anpassung möglich ist. Aber sie brauchen Unterstützung: von der Politik, von internationalen Partnern und von einem Bewusstsein dafür, dass der Schutz der Meere auch der Schutz der Menschen ist.

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„Fisch wird knapp, also pflanzen Frauen in Kenia Mangroven und machen Tourismus. Clever, oder?"

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