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Mangroven erholen sich weltweit – ein seltener Klima-Erfolg

Eine neue Studie zeigt: Mangrovenwälder wachsen wieder, obwohl die Küsten weltweit unter Druck stehen.

Mangroven sind Bäume, die im Salzwasser an tropischen Küsten wachsen – ein extrem unwirtlicher Ort für die meisten Pflanzen. Sie bilden dichte Wälder, die nicht nur unzähligen Tierarten Lebensraum bieten, sondern auch Küsten vor Erosion und Sturmfluten schützen. Und sie speichern pro Hektar bis zu fünfmal mehr Kohlenstoff als tropische Regenwälder. Lange Zeit galten Mangroven als Verlierer der Klimakrise: Rodung für Aquakulturen, steigende Meeresspiegel und Verschmutzung ließen ihre Bestände weltweit schrumpfen. Doch eine neue, umfassende Studie im Fachjournal Nature zeichnet ein überraschend anderes Bild. Die Forscher analysierten Satellitendaten aus den letzten zwei Jahrzehnten und stellten fest: Die globale Mangrovenfläche hat sich stabilisiert und wächst in vielen Regionen sogar wieder. Besonders in Südostasien, Westafrika und Teilen Südamerikas nehmen die Bestände zu. In Bangladesch etwa wurden systematisch neue Mangrovenwälder gepflanzt, die heute eine Fläche von der Größe Luxemburgs bedecken. Der Hauptgrund für die Erholung ist ein verändertes Bewusstsein: Immer mehr Länder erkennen den Wert der Mangroven und schützen sie gesetzlich. Gleichzeitig wurden viele schädliche Aquakulturen, die einst die Wälder zerstörten, aufgegeben oder umweltfreundlicher gestaltet. Die Studie zeigt auch, dass Mangroven widerstandsfähiger sind als gedacht: Sie können mit steigenden Meeresspiegeln mithalten, indem sie Sedimente einfangen und ihre Wurzeln nach oben wachsen lassen. Allerdings bleibt die Erholung fragil. In einigen Regionen, etwa in Indonesien, werden Mangroven weiterhin gerodet. Und der Klimawandel setzt ihnen durch häufigere Stürme und Hitzewellen zu. Dennoch ist der Trend ermutigend: Er beweist, dass gezielter Schutz und Wiederaufforstung funktionieren können – selbst in Zeiten der globalen Erwärmung. Für Küstenbewohner weltweit bedeutet das nicht nur mehr Sicherheit vor Stürmen, sondern auch reichere Fischgründe und saubereres Wasser. Die Mangroven sind zurück – und mit ihnen ein Stück Hoffnung.

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„Mangroven erholen sich weltweit – ein echter Klima-Erfolg, der zeigt, dass Schutzmaßnahmen wirken!"

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