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Michigan schützt Kinder-Limonadenstände vor Bürokratie

Neues Gesetz befreit Kinder von Genehmigungen und Gebühren für Limonadenstände – ein Sieg für Eigeninitiative.

In Michigan hat das Repräsentantenhaus mit überwältigender Mehrheit ein Gesetz verabschiedet, das Kinder-Limonadenstände von fast allen behördlichen Auflagen befreit. Auslöser war ein Fall, bei dem das örtliche Gesundheitsamt von Kindern wiederholt Gebühren für den Betrieb ihres Limonadenstandes verlangte. Die Eltern wandten sich an den Abgeordneten Cam Cavitt, der daraufhin den Gesetzesentwurf einbrachte.

Das Gesetz erlaubt Minderjährigen, auf privatem Grundstück zeitweise nicht-alkoholische Getränke zu verkaufen, ohne dafür Genehmigungen oder Gebühren zahlen zu müssen. Voraussetzung ist, dass die Getränke nicht temperiert werden müssen und der Jahresumsatz unter 5.000 Dollar bleibt. Cavitt betonte, dass Kinder so echte Geschäftserfahrung sammeln und bürgerschaftliche Verantwortung entwickeln könnten.

Michigan reiht sich damit in eine wachsende Zahl von US-Bundesstaaten ein, die Limonadenstände von bürokratischen Hürden befreien. Texas und Georgia haben bereits ähnliche Regelungen erlassen. Der Gesetzesentwurf geht nun in den Senat von Michigan. In Colorado gibt es zudem ein Gesetz, das den informellen Verkauf von selbst gekochten Speisen erleichtert, sofern ein Lebensmittelsicherheitskurs absolviert wird und die Speisen nicht länger als zwei Stunden transportiert werden.

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„Stell dir vor, dein Kind will Limonade verkaufen und das Gesundheitsamt verlangt Gebühren. In Michigan ist das jetzt verboten."

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