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Neue Sicherheitstruppe kämpft gegen Gangs in Haiti

UN-gestützte Gang Suppression Force (GSF) startet Patrouillen, um 90% von Port-au-Prince von Banden zu befreien.

Beat: Gesellschaft & Bildung · Offizielle Statistik
16. Juni 2026 2 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: UN News

Haiti leidet seit Jahren unter extremer Gewalt durch bewaffnete Banden. Schätzungen zufolge kontrollieren mindestens 26, teils schwer bewaffnete Gangs bis zu 90 Prozent der Hauptstadt Port-au-Prince und der umliegenden Gebiete. Sie verbreiten Terror durch willkürliche Hinrichtungen, Erpressung und Entführungen. Seit Jahresbeginn kamen durch die Bandengewalt mehr als 2.300 Menschen ums Leben, über 1.100 wurden verletzt. Etwa 1,5 Millionen Haitianer sind aus ihren Häusern geflohen.

Doch nun gibt es einen Wendepunkt: Eine neue Sicherheitstruppe namens Gang Suppression Force (GSF) hat mit Patrouillen begonnen. Die Einheit wird vom UN-Sicherheitsrat unterstützt und erhält logistische, operative und technische Hilfe von einem neu eingerichteten UN-Büro in Haiti. Ihr Hauptquartier, Camp Vertières, liegt nur wenige Blocks vom belebten Boulevard du 15 Octobre entfernt – einer Straße, die wegen der Angst vor Banden oft menschenleer war.

UN-Generalsekretär António Guterres besuchte das Lager und betonte: „Ihr Einsatz bietet eine echte Chance, die Gewalt einzudämmen und die Autorität des Staates wiederherzustellen.“ Die GSF soll die Banden entwaffnen und zerschlagen, ihre Mitglieder in einem haitianisch geführten Prozess reintegrieren. Der Truppenchef Jack Christofides erklärte vor dem UN-Sicherheitsrat: „Das Ziel ist es, die operative Fähigkeit der Gangs auf ein Niveau zu reduzieren, das haitianische Institutionen nachhaltig bewältigen können.“

Die Truppe wird nach und nach auf die mandatierten 5.550 Soldaten aufgestockt. Soldaten aus mehreren Ländern leben bereits auf dem Stützpunkt, und Büros werden in Schiffscontainern eingerichtet. Neben Fußstreifen und vorgeschobenen Basen in und um Port-au-Prince soll die GSF auch den Waffenschmuggel bekämpfen, indem sie Grenzübergänge und maritime Schmuggelrouten stärker überwacht und die Finanzströme der Banden unterbricht.

Guterres zeigte sich nach seinem Besuch vorsichtig optimistisch: „Zum ersten Mal seit vielen Jahren ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Haiti hat die Chance, um die Ecke zu kommen – aber nur, wenn die internationale Gemeinschaft ihre Verantwortung übernimmt.“ Er kritisierte die bisherige Gleichgültigkeit der Welt gegenüber Haitis Not. Wenn die Zusammenarbeit zwischen den haitianischen Behörden, der GSF und den Vereinten Nationen erfolgreich ist, könnten die Menschen bald wieder ohne Angst auf die Straßen der Hauptstadt zurückkehren.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Stell dir vor, 90% deiner Stadt wären von bewaffneten Banden kontrolliert – und plötzlich kommt eine Truppe, die das ändert. Genau das passiert gerade in Haiti."

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