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New York: Alte Bahntrasse wird Park oder U-Bahn

Seit 65 Jahren liegt eine Bahnstrecke in Queens brach – nun ringen zwei Projekte um die Zukunft der 3,5 Meilen langen Trasse.

Beat: Klima & Energie · Fachquelle
12. Juni 2026 2 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Grist

In Forest Hills, einem Stadtteil im New Yorker Bezirk Queens, liegt seit 1962 eine Bahnstrecke brach. Die Gleise, die einst die Rockaway Beach Branch der Long Island Rail Road waren, sind heute ein Schandfleck, wie Anwohner Travis Terry sagt: „Es liegt seit 65 Jahren da, und wir in der Gemeinde haben es satt, was daraus geworden ist.“ Terry setzt sich seit 2011 für eine Umwandlung der Trasse in einen Park ein – das Projekt heißt QueensWay und soll auf 3,5 Meilen Länge 47 Acres Grünfläche schaffen. Doch nicht alle sind dafür: Andrew Lynch, ein anderer Anwohner, schrieb 2016 einen Blogbeitrag, der zur Gründung von QueensLink führte – einem Vorschlag, der sowohl eine U-Bahn-Verlängerung als auch einen 33 Acres großen Park vorsieht. Der Konflikt zwischen Park und Schiene ist nicht neu: In den USA wurden bereits über 25.000 Meilen Bahntrassen zu Wander- und Radwegen umgebaut, das bekannteste Beispiel ist der Atlanta Beltline. In New York selbst zeigt der Erfolg der High Line, wie aus einer stillgelegten Hochbahntrasse ein beliebter Park werden kann. Nun muss Bürgermeister Zohran Mamdani entscheiden: Er hat 43 Millionen Dollar für den QueensWay-Park in seinen Haushalt eingestellt, obwohl er als Abgeordneter QueensLink unterstützt hatte. Die erste Phase des Parks, ein 5 Acres langer linearer Park, soll noch dieses Jahr beginnen. Die Befürworter der Schiene sind verärgert, aber ein Stadtbeamter betont, dass die Finanzierung des Parks den Bau der U-Bahn nicht ausschließe. Die Kostenunterschiede sind enorm: QueensLink würde laut MTA 5,9 Milliarden Dollar kosten und täglich 39.000 Fahrgäste befördern, während QueensWay mit rund 350 Millionen Dollar auskommt. Die Befürworter der Schiene bezweifeln die Kostenschätzung und verweisen auf eigene Berechnungen, die auf 3,5 Milliarden Dollar kommen. Eric Goldwyn, Experte für öffentliche Verkehrsprojekte an der New York University, sieht in QueensLink die bessere Lösung, weil es sowohl Schiene als auch Park vereint. Er warnt: „Sobald der erste Spatenstich für den Park erfolgt, werden die Chancen für QueensLink immer geringer.“

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Stell dir vor: Eine seit 65 Jahren brachliegende Bahnstrecke wird entweder zum Park oder zur U-Bahn – und beide Seiten kämpfen leidenschaftlich dafür."

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