Ostpol-Festival: Berlin feiert osteuropäische Kultur
20 Veranstaltungen mit 12 Sprachen in der Kulturbrauerei vom 5. bis 12. Juli

Berlin ist bekannt für seine kulturelle Vielfalt – und ein Festival rückt nun eine Region in den Fokus, die oft übersehen wird: Mittel- und Osteuropa. Das Ostpol Berlin Festival findet vom 5. bis 12. Juli im Maschinenhaus der Kulturbrauerei statt. 20 Veranstaltungen an acht Tagen, kuratiert von der Berliner Literarischen Aktion. Festivalleiter Martin Jankowski betont, dass das Programm leicht hätte größer sein können – das Budget reichte nur nicht. Im Kern ist Ostpol ein Literaturfestival, aber es gibt auch Musik, Performances und eine Fotoschau. Marishka Oliva zeigt mit „Between the Sirens“ Bilder aus dem Kriegsalltag in Odessa. Zwölf Sprachen sind vertreten, darunter Belarussisch, Ukrainisch, Tschechisch, Georgisch und Tschetschenisch. Die Veranstaltungen sind hauptsächlich auf Deutsch, damit alle folgen können. Prominente Gäste sind unter anderem Katja Petrowskaja, Viktor Jerofejew und Dora Kaprálová, die gerade den Europäischen Literaturpreis gewonnen hat. An manchen Abenden mischen sich die Sprachen, an anderen sind einzelne Länder im Fokus – etwa Rumänien am 8. Juli oder Polen am 10. Juli. Das Festival zeigt, wie lebendig die osteuropäische Kulturszene in Berlin ist. Es ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs, der Brücken baut. Tickets kosten 5 Euro, das Programm ist online einsehbar.
Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.
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„Ein Festival in Berlin feiert die Vielfalt osteuropäischer Kultur – mit 12 Sprachen und Künstlern aus der ganzen Region."
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