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klima Kenia · KE

Ozean-Konferenz in Kenia sammelt 6,4 Milliarden Dollar

Über 100 Zusagen für Meeresschutz, nachhaltige Fischerei und weniger Plastikmüll

26. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Zum ersten Mal fand die Our Ocean Conference in Afrika statt – in Mombasa, einer Hafenstadt an Kenias Indischer Ozeanküste. 6.000 Delegierte aus aller Welt kamen unter dem Motto „Unser Ozean, unser Erbe, unsere Zukunft“ zusammen. Die Konferenz, die 2014 vom damaligen US-Außenminister John Kerry ins Leben gerufen wurde, setzt auf freiwillige Zusagen statt auf verbindliche Verträge. Das Besondere: Jeder Teilnehmer muss genau sagen, was er tun will, bis wann und wie viel es kostet. „Wir wollten mehr als Reden“, sagte Kerry bei der Eröffnung. In diesem Jahr kamen über 100 Akteure – darunter Regierungen, NGOs und Unternehmen – zusammen und versprachen insgesamt 6,4 Milliarden Dollar für den Meeresschutz. Das Geld fließt unter anderem in neue Schutzgebiete, nachhaltige Fischerei, die Bekämpfung von Plastikmüll und Maßnahmen gegen die Versauerung der Ozeane. Kenias Präsident William Ruto rief bei der Abschlusszeremonie dazu auf, nicht bei Versprechen stehenzubleiben: „Lasst uns nicht danach messen, was wir am Ufer versprochen haben, sondern was wir in den Gewässern liefern.“ Kenia selbst steuerte mehr als 40 eigene Zusagen bei. Die Konferenz zeigt, dass der Schutz der Meere weltweit immer mehr Priorität bekommt – und dass auch finanzschwächere Länder wie Kenia eine Führungsrolle übernehmen können. Die 6,4 Milliarden Dollar sind ein Rekord für die Konferenzreihe und ein starkes Signal, dass der Kampf gegen die Verschmutzung und Überfischung der Ozeane ernst genommen wird.

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„6,4 Milliarden Dollar für den Meeresschutz – und das alles ohne Zwang, nur mit freiwilligen Zusagen. Krass, oder?"

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