Ökologie Division Dhaka

Bangladesh: Pfauen kehren in die Wildnis zurück

Der Indische Pfau galt in Bangladesch lange als ausgestorben.

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Der Indische Pfau galt in Bangladesch lange als ausgestorben.

Der Indische Pfau (Pavo cristatus) ist in Bangladesch seit Jahrzehnten in freier Wildbahn nicht mehr vorgekommen. Nun gibt es Hoffnung: Im Mai 2025 wurden 20 in Gefangenschaft aufgezogene Pfauen – fünf Männchen und 15 Weibchen – in ein Waldgehege im Madhupur-Nationalpark umgesiedelt. Der Park liegt in der Tangail-Division und wird von der bangladeschischen Forstbehörde verwaltet. Unterstützt wurde das Projekt von der Nichtregierungsorganisation Creative Conservation Alliance.

Seit der Umsiedlung haben die Vögel ein Dutzend Eier gelegt, von denen eines erfolgreich ausgebrütet wurde. Das Küken ist inzwischen sechs Monate alt und gilt als erstes wild geborenes Exemplar seiner Art in Bangladesch seit Jahrzehnten. „Dieses Jahr erwarten wir weitere Nachkommen aus der Gruppe“, sagt Abu Naser Mohsin Hossain, ein Beamter der Tangail-Forstabteilung.

Die erwachsenen Tiere werden nicht in die vollständige Freiheit entlassen, da sie in Gefangenschaft aufgewachsen sind. Stattdessen dienen sie als Zuchtpaare. Nur die in der Natur geborenen Jungvögel sollen später ausgewildert werden – sie sind bereits an die natürlichen Bedingungen angepasst. Das Projekt zeigt, wie gezielte Wiederansiedlung funktionieren kann, auch wenn Experten vor überstürzten Freilassungen warnen. Die Rückkehr des Pfaus in die Wälder Bangladeschs ist ein Symbol für die Wiederherstellung der Artenvielfalt in der Region.

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Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Mongabay.
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