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Paris macht Verkehrswende vor: Tempo 30 und mehr Radwege

Seit 2015 wurden 1.400 km Radwege gebaut und 60.000 Parkplätze entfernt – der Radverkehrsanteil stieg auf 11%.

Paris hat seinen Mobilitätskurs grundlegend geändert – heute kann man dort wieder atmen. Auf fast allen Straßen gilt Tempo 30, vor Schulen sind Autos ganz verboten, und alles Lebenswerte und -wichtige soll innerhalb von 15 Minuten erreichbar sein. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Nicht in Paris. Denn hier wird diese Utopie seit 2015 zur Realität.

Ausgangspunkt war die Wahl der sozialistischen Bürgermeisterin Anne Hidalgo, die zehn Jahre lang den Ausbau der Verkehrswende drastisch vorantrieb. Sie ließ über 1.400 Kilometer Fahrradwege bauen und 60.000 Parkplätze auflösen. Die Parkgebühren für Autos und vor allem SUVs hob die Stadt stark an, um so weitere Anreize zu bieten, auf öffentliche Verkehrsmittel und das Rad umzusteigen. Wer ein teures E-Rad kaufen möchte, wird zudem finanziell unterstützt.

Mit Erfolg: Die Zahlen zeigen, dass die Pariser:innen immer mehr Strecken mit dem Rad zurücklegen. Im Zeitraum von Oktober 2022 bis April 2023 waren es ganze 11 Prozent aller in Paris zurückgelegten Strecken – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Die Maßnahmen haben nicht nur den Verkehr beruhigt, sondern auch die Luftqualität verbessert und die Lebensqualität in der Stadt erhöht.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Paris hat Tempo 30 auf fast allen Straßen eingeführt und 1.400 km Radwege gebaut – und die Leute atmen auf."

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