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Früherkennung von Diabetes Typ 1 rettet Kinderleben

Ein einfacher Test kann die Autoimmunerkrankung erkennen, bevor Kinder in Lebensgefahr geraten.

Es ist kurz vor Weihnachten 2022, als Jennifer bei ihrer 1,5-jährigen Tochter Mathilda erste Symptome bemerkt. Der Kinderarzt diagnostiziert eine Bronchitis und schickt die beiden nach Hause. Doch am nächsten Morgen erbricht sich das Mädchen immer wieder. Im Krankenhaus wird Mathilda sofort auf die Intensivstation verlegt: Ihre Bauchspeicheldrüse hat versagt – sie hat Diabetes Typ 1. Diese Autoimmunerkrankung ist bei Kindern keine Seltenheit: In Deutschland erkrankt jedes Jahr eines von 250 Kindern neu an Diabetes Typ 1. Oft wird die Krankheit erst spät erkannt, wenn die Kinder bereits in Lebensgefahr schweben. Dabei gibt es einen einfachen Test, der die Erkrankung frühzeitig nachweisen kann. Der Test sucht nach bestimmten Antikörpern im Blut, die auf eine beginnende Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen hinweisen. Wird Diabetes Typ 1 früh erkannt, können lebensbedrohliche Stoffwechselentgleisungen wie die Ketoazidose vermieden werden. Zudem haben die Kinder und ihre Familien mehr Zeit, sich auf die Erkrankung einzustellen und eine optimale Behandlung zu planen. In einigen Regionen Deutschlands wird der Test bereits im Rahmen von Screening-Programmen angeboten. Eine flächendeckende Einführung könnte vielen Kindern das Schicksal von Mathilda ersparen. Die Geschichte von Mathilda zeigt, wie wichtig eine frühe Diagnose ist – und wie ein einfacher Test Leben retten kann.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Stell dir vor, ein einfacher Test könnte dein Kind vor einer lebensbedrohlichen Krise bewahren. Genau das gibt es jetzt für Diabetes Typ 1."

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