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UN-Bericht: Rassismus schränkt Zugang zu Sport ein

Ein neuer UN-Bericht zeigt, wie Rassismus und Diskriminierung den Zugang zu Sport weltweit erschweren.

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Ein neuer UN-Bericht zeigt, wie Rassismus und Diskriminierung den Zugang zu Sport weltweit erschweren.

Sport hat das Potenzial, Menschen zu verbinden und Vielfalt zu feiern. Doch ein neuer UN-Bericht zeigt: Rassismus und Diskriminierung prägen den Zugang zu Sport weltweit. Die unabhängige UN-Expertin Ashwini K.P. stellte die Ergebnisse am Donnerstag dem UN-Menschenrechtsrat vor. Sie betonte, dass Menschen aus rassischen und ethnischen Minderheiten auf allen Ebenen des Sports unterrepräsentiert sind – von der Teilnahme bis zur Führungsebene.

Ein zentrales Problem sind die hohen Kosten. Viele Kinder und Jugendliche können sich Ausrüstung, Training oder die Anfahrt zu Sportstätten nicht leisten. In den besetzten palästinensischen Gebieten machen Reisebeschränkungen und zerstörte Sportanlagen internationale Wettkämpfe fast unmöglich. Diese wirtschaftlichen Hürden treffen besonders Menschen, die bereits unter Rassismus leiden – oft eine Folge von Kolonialismus und historischer Ausbeutung.

Auch Regeln schließen Menschen aus. In Frankreich verbieten die Fußball- und Basketballverbände muslimischen Frauen das Tragen von Kopftüchern. Das schafft einen Konflikt zwischen dem Recht auf Sport und der Religionsfreiheit. Die UN-Expertin kritisiert zudem die Testosteron-Regeln von World Athletics, die vor allem Sportlerinnen aus dem globalen Süden benachteiligen. Auch Vorschriften für Prothesen könnten schwarze Athleten ungerecht behandeln.

In den Führungsetagen des Sports dominieren weiße Männer. In Europa sind die meisten Spitzenpositionen im Fußball von weißen Männern besetzt. Das schwächt die Reaktion auf Rassismus. Die Hamilton-Kommission, gegründet von Formel-1-Fahrer Lewis Hamilton, fand heraus, dass in Motorsport-Führungspositionen kaum schwarze Menschen vertreten sind.

Der Bericht fordert von Staaten und Sportverbänden konkrete Schritte: Daten sammeln, in Infrastruktur investieren, diskriminierende Regeln überprüfen und Aufklärungskampagnen starten. Ashwini K.P. betont: „Die Bemühungen müssen über symbolische Gesten hinausgehen. Wir brauchen umfassende Strategien, die die Ursachen bekämpfen und Machtungleichgewichte abbauen.“

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Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von UN News.

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