UN-Gipfel: Polizei als Schlüssel zum Frieden
UN-Polizei arbeitet mit Gemeinden, um Sicherheit und Vertrauen nach Konflikten wiederherzustellen.
Frieden ist nicht nur das Schweigen der Waffen. Das wurde auf dem fünften UN-Polizeigipfel deutlich, der am Dienstag in New York begann. Polizei sei der Grundpfeiler des Friedens, sagten hochrangige UN-Vertreter. Der zweitägige Gipfel bringt Minister, Polizeichefs und Vertreter von Polizeiorganisationen zusammen, um zu besprechen, wie UN-Polizei und nationale Polizei sich gegenseitig stärken können.
Die UN-Polizei (UNPOL) ist derzeit mit 4.626 Beamten in sieben UN-Missionen weltweit im Einsatz. Anders als militärische Friedenstruppen arbeiten UN-Polizisten direkt mit Gemeinden zusammen. Sie helfen, nationale Polizeidienste zu stärken, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen und die Justiz nach Konflikten wieder aufzubauen. Dabei geht es um alles von organisierter Kriminalität und Cyberkriminalität bis hin zu sexualisierter Gewalt.
Die Ergebnisse sind sichtbar: In der Demokratischen Republik Kongo unterstützt die UN-Polizei den Schutz der Zivilbevölkerung durch gemeinsame Patrouillen. In der Zentralafrikanischen Republik half sie bei der Vorbereitung sicherer Wahlen. In Abyei, einem umstrittenen Gebiet zwischen Sudan und Südsudan, haben gemeinschaftsorientierte Polizeiarbeit und Dialog die Spannungen zwischen den Gemeinden verringert.
Doch die Arbeit wird durch Budgetkürzungen erschwert. Jean-Pierre Lacroix, Chef der UN-Friedenseinsätze, sagte, dass fehlende Zahlungen einiger Mitgliedsstaaten zu einer Kürzung der Ausgaben um etwa 25 Prozent geführt hätten. Das bedeute weniger Patrouillen in Hochrisikogebieten, längere Reaktionszeiten und weniger Ausbildung für lokale Polizei.
Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Botschaft klar: Sicherheit ist untrennbar mit Frieden verbunden. UN-Polizeiberater Faisal Shahkar betonte: „Für Gemeinden, die von Konflikten betroffen sind, ist Frieden nicht nur das Schweigen der Waffen. Es ist auch die Fähigkeit, nach Hause zurückzukehren, Kinder zur Schule zu schicken, Gewalt zu melden, Zugang zur Justiz zu haben und den Institutionen zu vertrauen, die sie schützen sollen.“
Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.
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„Frieden ist mehr als keine Waffen – UN-Polizei zeigt, wie Sicherheit nach Konflikten wirklich aufgebaut wird."
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