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USA: Gemeinschaft feiert 250. Geburtstag mit lokalen Treffen

Leser berichten von Tee-Partys, Chören und Sportkursen, die Menschen über politische Gräben hinweg verbinden.

Die USA feiern dieses Wochenende ihren 250. Unabhängigkeitstag – und viele spüren die tiefe politische Spaltung im Land. Doch abseits der großen Debatten gibt es unzählige Orte, an denen Menschen einfach zusammenkommen, ohne auf Parteibücher zu schauen. Die Redaktion von Reasons to be Cheerful hat ihre Leser gebeten, von solchen Begegnungen zu berichten – und erhielt bewegende Einblicke.

In New York City etwa veranstaltet Liz Gannon Graydon seit 13 Jahren jeden Donnerstag eine kostenlose Tee-Party im Bryant Park. Sie bringt Porzellantassen, selbstgebackene Leckereien und Thermoskannen mit heißem Tee aus ihrem Zuhause auf Long Island mit – mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Touristen und New Yorker kommen gleichermaßen vorbei, es gibt keine Agenda und nichts zu bezahlen. Graydon nennt es ihre „Communi-tea“ – ein Wortspiel aus Community und Tea.

In Maine leitet John Holdridge das „Can We? Project“, das Schüler an High Schools in Maine und New Hampshire in konstruktivem Dialog schult. Bei einem Retreat Ende Mai diskutierten Jugendliche über kontroverse Themen wie die allgemeine Gesundheitsversorgung – und standen am Ende in einem Kreis, um zu teilen, was sie gelernt hatten. Ihre Antworten zeigten, wie junge Menschen lernen können, Unterschiede auszuhalten und respektvoll zu debattieren.

Im East Village von New York City unterrichtet Tim Haft seit 22 Jahren „Punk Rope“ – eine inklusive Fitnessklasse, bei der die Teilnehmer buchstäblich vor Freude springen. Jede Woche erstellen er und seine Kollegin Shana eine neue Playlist; zum Pride-Monat bestand sie ausschließlich aus LGBTQIA+-Künstlern. Die Altersspanne reicht von 11 bis 70 Jahren, die Teilnehmer kommen aus Hongkong, China, Indien und den USA – ein buntes Abbild der amerikanischen Vielfalt.

Auch der „Crowdsource Choir“ in New York bringt Menschen zusammen: ein offener Chor, bei dem jeder mitsingen kann, organisiert von Joel und Ken. Die Veranstaltungen sind preiswert, für alle Altersgruppen offen und finden an öffentlichen Orten statt. Die Leserbeiträge zeigen: Trotz aller Polarisierung gibt es unzählige kleine Initiativen, die Gemeinschaft stiften – und das seit Jahren.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Stell dir vor: Mitten in New York gibt es seit 13 Jahren jeden Donnerstag eine kostenlose Tee-Party für alle. Keine Politik, nur Tee und Gespräche."

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