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Weniger Menschen in extremer Armut als je zuvor

Anteil fällt 2024 auf 10,4 % – 0,2 Prozentpunkte weniger als 2023

Beat: Gesellschaft & Bildung · Offizielle Statistik

Die Weltbank veröffentlicht regelmäßig Daten zur globalen Armut. Der Indikator „extreme Armut“ misst den Anteil der Menschen, die von weniger als 2,15 Dollar pro Tag leben müssen – angepasst an die Kaufkraft. Dieser Wert gilt als absolute Untergrenze, unter der die Befriedigung von Grundbedürfnissen wie Nahrung, sauberem Wasser und Unterkunft kaum möglich ist. Im Jahr 2024 lag dieser Anteil bei 10,4 Prozent der Weltbevölkerung. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr (10,6 Prozent). In absoluten Zahlen bedeutet das: Millionen Menschen konnten sich aus der extremen Armut befreien. Der Rückgang setzt einen langfristigen Trend fort: Seit 1990 ist der Anteil der extrem Armen von rund 38 Prozent auf heute unter 11 Prozent gesunken. Treiber sind vor allem wirtschaftliches Wachstum in Ländern wie Indien und China sowie gezielte Sozialprogramme. Allerdings verlangsamt sich der Fortschritt. Die Corona-Pandemie hatte den Kampf gegen die Armut zurückgeworfen, und die Erholung verläuft ungleich. Zudem konzentriert sich extreme Armut zunehmend in fragilen Staaten und Regionen mit Konflikten oder Klimakatastrophen. Die Weltbank betont, dass das Ziel, die extreme Armut bis 2030 auf unter 3 Prozent zu senken, ohne verstärkte Anstrengungen nicht erreichbar ist. Dennoch ist jeder Rückgang ein Schritt in die richtige Richtung – und ein Beleg dafür, dass Entwicklungshilfe und wirtschaftliche Integration wirken können.

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„Wusstest du, dass der Anteil extrem Armer weltweit auf ein neues Rekordtief gefallen ist? 10,4 % – das ist Fortschritt!"

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