WHO ehrt sechs Helden der globalen Gesundheit
Auszeichnungen für Menschen und Organisationen, die die medizinische Grundversorgung weltweit stärken.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat auf ihrer 79. Weltgesundheitsversammlung sechs Preise an Menschen und Organisationen verliehen, die sich in besonderem Maße für die Gesundheit aller einsetzen. Die Preise würdigen Leistungen in der medizinischen Grundversorgung, dem Kampf gegen Ungleichheiten und dem Ziel, Gesundheit für alle zu erreichen.
Zu den Preisträgern gehört die Banconi Community Health Association (ASACOBA) aus Mali, die für ihre Arbeit in der gemeinschaftsbasierten Gesundheitsversorgung ausgezeichnet wurde. Sie hilft benachteiligten Bevölkerungsgruppen durch lokal organisierte Gesundheitsdienste. Dr. Worawit Tontiwattanasap aus Thailand erhielt einen Preis für seinen Einsatz für die Gesundheitsversorgung von Landbewohnern, Staatenlosen und Menschen in Grenzregionen.
Professor Bruno Vellas aus Frankreich und das SingHealth-Krankenhaus aus Singapur wurden für ihre innovativen Ansätze in der Altenpflege geehrt. Professor Mohammad Abul Faiz aus Bangladesch erhielt einen Preis für sein Lebenswerk im Kampf gegen Krankheiten, die vor allem arme und ländliche Bevölkerungsgruppen betreffen. Dr. Amr Mohamed Kandeel aus Ägypten wurde für den Aufbau eines widerstandsfähigen, auf Prävention ausgerichteten Gesundheitssystems ausgezeichnet.
Die Preise werden jedes Jahr während der Weltgesundheitsversammlung vergeben. In diesem Jahr gab es fast 100 Nominierungen aus allen sechs WHO-Regionen – ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen weltweit herausragende Gesundheitsarbeit leisten und anerkennen.
Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.
So erzählst du es weiter
„Sechs Menschen und Organisationen wurden von der WHO für ihre Arbeit geehrt – sie bringen Gesundheit zu denen, die sie am meisten brauchen."
Magst du solche Geschichten?
Hol dir jeden Morgen eine — kuratiert, belegt, werbefrei. Kein Doomscrolling.
Weiteres aus gesundheit
HPV-Impfung eliminiert fast Gebärmutterhalskrebs
Erstmals starb in England keine Frau unter 30 an Gebärmutterhalskrebs – die Impfung rettet Leben.
HPV-Impfung senkt Gebärmutterhalskrebs-Todesfälle auf null
In England starb zwischen 2020 und 2024 keine geimpfte Frau unter 25 an Gebärmutterhalskrebs – ein Novum.
Guinea-Wurm-Fälle auf historischem Tief: Nur 10 Infektionen 2025
Die parasitäre Krankheit steht kurz vor der Ausrottung – ein Meilenstein der globalen Gesundheit.