4 Früchte senken Brustkrebsrisiko
Studien zeigen: Äpfel, Beeren, Kirschen und Trockenfrüchte können das Risiko um bis zu 7 % senken.

Obst ist gesund – das weiß jeder. Aber dass bestimmte Früchte das Brustkrebsrisiko senken können, ist weniger bekannt. Eine hohe Obstzufuhr ist mit einem um sieben Prozent niedrigeren Risiko verbunden, wie Beobachtungsstudien zeigen. Verantwortlich dafür sind sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, Anthocyane und Quercetin – natürliche Substanzen, die in Früchten vorkommen und das Zellwachstum beeinflussen können.
Vier Früchte stechen besonders hervor: Äpfel, Beeren, Kirschen und Trockenfrüchte. Äpfel enthalten viele Polyphenole, darunter Quercetin, das in Laborstudien das Wachstum von Krebszellen hemmte. Die Schale ist besonders wertvoll, da sie Triterpenoide enthält, die in Tierversuchen Tumore schrumpfen ließen. Beeren wie Blaubeeren, Erdbeeren und Brombeeren sind reich an Anthocyanen – Farbstoffen, die entzündungshemmend wirken und das Immunsystem gegen Krebszellen stärken können.
Kirschen, vor allem dunkle Sorten, zeigen in Tierstudien eine Verlangsamung des Wachstums von triple-negativem Brustkrebs, einer besonders aggressiven Form. Trockenfrüchte wie Feigen, Datteln und Rosinen konzentrieren nicht nur Zucker, sondern auch Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Eine genomische Analyse fand sogar eine genetische Überschneidung zwischen Menschen, die mehr Trockenfrüchte essen, und einem geringeren genetischen Risiko für Brustkrebs.
Die Forschung ist überwiegend beobachtend, und kein einzelnes Lebensmittel kann Krebs verhindern. Doch neun von zehn Amerikanern essen zu wenig Obst. Die Botschaft der Expertinnen ist klar: Ganze Früchte sind besser als Saft, und ein gesunder Lebensstil mit Bewegung und wenig Alkohol ergänzt die Schutzwirkung. Wer mehr Äpfel, Beeren und Kirschen isst, tut seiner Gesundheit etwas Gutes – ohne Garantie, aber mit guter Evidenz.
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