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Aktivisten-Netzwerk zwingt Konzerne zum Umdenken

Seit 1985 kämpft das Rainforest Action Network ohne Geld und Macht – und gewinnt.

11. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Als das Rainforest Action Network (RAN) 1985 gegründet wurde, hatte es kaum das, was Organisationen normalerweise stark macht: kein großes Budget, keine Rechtsabteilung, keinen Zugang zu Politikern und keine Möglichkeit, globale Konzerne oder Entwicklungsbanken zu zwingen. Es hatte Randy Hayes, ein breites Aktivisten-Netzwerk, eine Verbindung zwischen fernen Waldzerstörungen und alltäglichen Entscheidungen – und die Bereitschaft, Taktiken zu nutzen, die viele etablierte Umweltgruppen mieden.

David Benac, Umwelt- und Publikhistoriker der Nachkriegszeit, erzählt in seinem neuen Buch „Rainforest Radicals: A History of Rainforest Action Network and Transnational Organizing“ die Geschichte dieser ungewöhnlichen Organisation. Benac stieß auf RAN, als er eigentlich die Geschichte der Holzindustrie im pazifischen Nordwesten erforschte. In den Archiven des Holzriesen MacMillan Bloedel tauchte immer wieder der Name RAN auf – eine Graswurzel-Kampagne gegen Kahlschlag in den Küstenregenwäldern British Columbias.

RANs frühe Kampagnen richteten sich gegen Burger King wegen Rindfleisch aus Regenwaldgebieten, gegen True Geothermal in Hawaii, gegen die Weltbank wegen ihrer Entwicklungsprojekte und gegen Mitsubishi wegen Tropenholz. Es waren unterschiedliche Kämpfe, an verschiedenen Orten, mit verschiedenen Koalitionen. Doch sie alle zeigen, wie eine kleine Gruppe aus San Francisco half, tropische Abholzung, indigene Rechte und Unternehmensverantwortung in die Umweltpolitik des späten 20. Jahrhunderts zu tragen.

Das Buch basiert auf Interviews, Archiven und einer genauen Untersuchung, wie Menschen organisieren, wenn sie keine traditionelle Macht haben. Es zeigt, dass Druck von unten – kombiniert mit klugen Kampagnen und der Fähigkeit, globale Zusammenhänge sichtbar zu machen – selbst die größten Konzerne zum Umdenken zwingen kann.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

So erzählst du es weiter

„Stell dir vor: Eine kleine Gruppe ohne Geld und Macht zwingt die größten Konzerne der Welt zum Umdenken. Genau das passiert seit 1985."

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