Brasiliens Buckelwale: Bestand seit Ende des Walfangs 27-mal größer
Von 2.000 auf rund 35.000 Tiere – vor Rio kehren die Wale zurück.

Die Zahl der Buckelwale steigt weltweit weiter an – und mit ihr die Rekorde bei den Sichtungen in einzelnen Beobachtungssaisons.
In Brasiliens bekannter Guanabara-Bucht werden Wal-Beobachtungsfahrten immer beliebter. Grund ist die wachsende Population der Buckelwale: von rund 2.000 Tieren im Jahr 1986 auf heute etwa 35.000. Das ist mehr als das 27-Fache.
Jedes Jahr wandern die gewaltigen Meeressäuger von ihren Futtergründen in der Antarktis in wärmere Gewässer, um sich fortzupflanzen. Die Population, die an Guanabara und Rio de Janeiro vorbeizieht, steuert auf die Abrolhos-Bank zu – ein Korallenriff-Gebiet vor den Küsten der brasilianischen Bundesstaaten Bahia und Espírito Santo und eines der artenreichsten Gebiete des Atlantiks.
Die Wanderung findet zwischen Juni und November statt und macht die Region zu einem Fenster in eine Erholung, die vor wenigen Jahrzehnten kaum denkbar war.
Der Grund für die Rückkehr ist unspektakulär und gerade deshalb so ermutigend: Seit der kommerzielle Walfang beendet wurde, konnten sich die Bestände über Jahrzehnte wieder aufbauen. Buckelwale bekommen selten Nachwuchs und wachsen langsam – umso deutlicher zeigt die Zahl, was Geduld und Schutz bewirken.
Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.
So erzählst du es weiter
„Vor Brasilien gab es 1986 noch 2.000 Buckelwale. Heute sind es rund 35.000 – weil man aufhörte, sie zu jagen."
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