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gesundheit Afrika

900 Millionen Dollar für sauberes Kochen in Afrika zugesagt

Fast eine Milliarde Menschen kocht über Feuer – die neue Zusage soll das ändern und Leben retten.

Fast eine Milliarde Menschen in Afrika kocht jeden Tag über Holzkohle oder Feuerholz. Um das zu ändern, braucht es nach Schätzungen 3,1 Milliarden Dollar – und die Summe der Zusagen wächst.

Afrikanische Länder haben 900 Millionen Dollar an neuen finanziellen Zusagen gesichert, um den Zugang zu sauberen Kochtechnologien auszubauen, wie die Internationale Energieagentur mitteilte. Die Mittel bauen auf den 2,2 Milliarden Dollar auf, die beim ersten Africa Clean Cooking Summit 2024 in Paris mobilisiert wurden – zusammen also über 3,1 Milliarden Dollar an Zusagen.

Warum das so wichtig ist: Holzkohle und Feuerholz befeuern nach wie vor die meisten afrikanischen Küchen, oft weil es keine andere Option gibt. Der dabei entstehende Rauch in geschlossenen Räumen ist hochgefährlich.

Die Innenraum-Luftverschmutzung durch offenes Kochen trägt jedes Jahr zu rund 850.000 Todesfällen bei. Betroffen sind vor allem Frauen und Kinder, die sich am längsten in der Nähe der Kochstelle aufhalten.

Saubere Kochlösungen – etwa effizientere Öfen oder Gas- und Stromkocher – bedeuten deshalb nicht nur weniger Rauch, sondern konkret weniger Krankheit und Tod. Zugleich schonen sie Wälder, weil weniger Holz verbrannt wird.

Geld allein löst das Problem nicht, und die Umsetzung bleibt die eigentliche Aufgabe. Doch dass die Zusagen weiter steigen, ist ein handfester Schritt für eine der stillsten Gesundheitskrisen der Welt.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

So erzählst du es weiter

„Küchenrauch tötet in Afrika jedes Jahr 850.000 Menschen. Jetzt sind über 3 Milliarden Dollar zugesagt, um saubere Öfen zu bringen."

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