Zurück
tiere Australien · AU

Drei neue Gottesanbeterinnen entdeckt

Bürgerwissenschaftler halfen, die seltenen Insekten in Australien und Papua-Neuguinea zu finden.

08. Juni 2026 2 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Gottesanbeterinnen sind faszinierende Insekten, die für ihre perfekte Tarnung bekannt sind. Sie lauern regungslos auf Beute und können sogar kleine Vögel fangen. Jetzt haben Forscher drei neue Arten dieser Tiere entdeckt, die in Australien und Papua-Neuguinea leben. Die Tiere gehören zur Gattung Kongobatha, die auch als Schlangenmantis oder Blatt-Planking-Mantis bezeichnet wird. Der Name kommt von ihrer besonderen Tarnung: Sie pressen ihren Körper flach auf Blätter, ähnlich wie Menschen beim „Planking“ – einer Sportübung, bei der man den Körper gerade und steif hält. Dadurch werden sie für Fressfeinde fast unsichtbar.

Matthew Connors, ein Doktorand an der James Cook University in Australien, leitete die Forschung. Er untersuchte die Tiere unter dem Mikroskop und konzentrierte sich dabei auf männliche Geschlechtsorgane, die sogenannten Styli. Diese kleinen Anhängsel am Hinterleib haben viele Stacheln und könnten bei der Paarung eine Rolle spielen – genau weiß man das aber noch nicht. „Sie haben ein spezielles Organ auf der Brust, das ihnen hilft, sich ganz flach auf ein Blatt zu drücken, sodass sie für Fressfeinde schwer zu sehen sind“, erklärt Connors.

Bisher waren nur zwei Arten der Gattung Kongobatha bekannt. Die drei neuen Arten heißen K. serpens, K. spinosistyla und K. rufilinea. Um sie zu beschreiben, sammelte Connors neue Exemplare und lieh sich weitere aus Museen und Privatsammlungen in Australien und anderen Ländern. Dabei halfen ihm auch Bürgerwissenschaftler – also normale Menschen, die keine Forscher sind, aber bei der Datensammlung mitmachen. Sie lieferten wichtige Informationen über die Verbreitung und das Verhalten der Tiere.

Die Entdeckung ist nicht nur für die Wissenschaft spannend, sondern zeigt auch, wie wichtig die Zusammenarbeit mit der Öffentlichkeit ist. Viele seltene Arten werden nur gefunden, weil Menschen vor Ort ihre Beobachtungen teilen. Die neuen Gottesanbeterinnen sind ein weiteres Beispiel dafür, wie viel es noch auf der Welt zu entdecken gibt – und dass jeder helfen kann, die Natur besser zu verstehen.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

So erzählst du es weiter

„Hast du gewusst, dass Gottesanbeterinnen sich flach auf Blätter pressen, um unsichtbar zu werden? Drei neue Arten wurden entdeckt!"

Der tägliche Lichtblick

Magst du solche Geschichten?

Hol dir jeden Morgen eine — kuratiert, belegt, werbefrei. Kein Doomscrolling.

Weiteres aus tiere