Zurück
gemeinschaft Venezuela · VE

Dreijähriger nach 6 Tagen unter Trümmern gerettet

Internationale Rettungsteams aus 20 Ländern halfen nach Erdbeben in Venezuela – über 1.000 Helfer im Einsatz.

Am 24. Juni erschütterten zwei Erdbeben der Stärke 7 die venezolanische Hauptstadt Caracas. Gebäude stürzten ein, tausende Menschen wurden verschüttet. Eine Woche später, am 30. Juni, gelang Rettungskräften aus Jordanien ein Wunder: Sie zogen den dreijährigen Klieber Moran lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes – nach sechs Tagen ohne Wasser und Nahrung. Zuvor hatte es 43 Stunden gedauert, um Aaron Levi Cantillo zu befreien, der ebenfalls unter Schutt lag.

Was diese Rettung besonders macht, ist die internationale Zusammenarbeit, die sie ermöglichte. Aus aller Welt kamen Helfer: Brasilien schickte 71 Feuerwehrleute, ein mobiles Krankenhaus und 12 Tonnen Ausrüstung. Chile entsandte zwei Flugzeuge mit 53 Rettern. Kolumbien, Ecuador, El Salvador, Mexiko, Costa Rica und viele weitere Länder schickten Teams. Insgesamt waren über 1.000 Rettungskräfte aus mehr als 20 Nationen im Einsatz – darunter auch aus Italien, Frankreich, Deutschland, Indien und sogar Syrien.

Diese beispiellose Hilfsbereitschaft zeigt, dass in humanitären Notlagen politische Differenzen überwunden werden können. Südamerikanische Präsidenten, die sonst wenig miteinander zu tun haben, arbeiteten Seite an Seite. Die Rettung des kleinen Klieber Moran ist ein Symbol dafür, dass Solidarität keine Grenzen kennt.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

So erzählst du es weiter

„Ein 3-Jähriger überlebte 6 Tage unter Trümmern – weil Helfer aus 20 Ländern zusammenarbeiteten. Unglaublich."

Der tägliche Lichtblick

Magst du solche Geschichten?

Hol dir jeden Morgen eine — kuratiert, belegt, werbefrei. Kein Doomscrolling.

Weiteres aus gemeinschaft